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Splendid Tales

Da ich gestern Abend mit einer Freundin im Kino war, gibt es heute anstelle einer Buchrezension ausnahmsweise mal eine Kritik zu einem Kinofilm, und zwar zu »Wunderschön« - einem schönen Film mit einer positiven und tollen Message.
Der Film dreht sich um fünf Frauen - Sonja gespielt von Karoline Herfurth, Julie gespielt von Emilia Schüle, Vicky gespielt von Nora Tschirner, Frauke gespielt von Martina Gedeck und Leyla gespielt von Dilara Aylin Ziem - die an unterschiedlichen Punkten ihres Lebens stehen und alle auf ihre eigene Weise unzufrieden sind - sei es, weil sie sich nicht schön, nicht glücklich oder nicht erfolgreich fühlen. Jede von ihnen versucht, dem gesellschaftlichen Idealbild von Schönheit und beruflichem Erfolg nachzueifern. 
Die fünf Hauptcharaktere entsprechen alle einem bestimmten Klischee, wodurch das innovative Potential eventuell etwas verloren geht, aber dafür stellt es meines Erachtens ein realistisches Abbild der Gesellschaft dar, da alle kein perfektes Leben führen, sondern jede mit Sorgen belastet ist. Allenfalls fehlt es dem Film etwas an Diversität: So spiegelt sich in allen Beziehungen die heterosexuelle gesellschaftliche Norm wider und auch in Bezug auf die Repräsentation verschiedener Ethnien zeigt sich keine Vielfalt.
Was ich sehr positiv empfand, ist, dass keine der fünf Figuren zu kurz kommt, sondern die Geschichte jeder Frau sensibel und tiefgreifend erzählt wird, ihre Unsicherheiten und Verletzlichkeiten gezeigt werden und man stets einen Blick hinter die Fassade werfen kann. Dabei werden die ernsten Themen immer auch durch humorvolle Dialoge oder romantische Szenen aufgelockert, sodass eine gute Mischung aus Schwere und Leichtigkeit entsteht.
Im Vergleich zu anderen Kinofilmen ist dieser mit 132 Minuten Länge tatsächlich nicht ganz kurz, jedoch hat er sich an keiner Stelle in die Länge gezogen und keine Szene hat mich gelangweilt. Im Gegenteil - um die Geschichte von fünf Frauen hinreichend zu erzählen und allen gleichermaßen gerecht zu werden, braucht es diese Zeit und ich war unendlich traurig, als der Film schon zu Ende war.
Im Großen und Ganzen ist »Wunderschön« ein Abbild verschiedener Lebenswirklichkeiten und jeder Zuschauer und jede Zuschauerin kann sich sicher mit mindestens einer Figur identifizieren. Es ist also ein Film für alle Altersklassen, wodurch er sich für mich besonders positiv hervorhebt.
Deshalb möchte ich »Wunderschön« gerne 5 von 5 Herzen geben.


Quelle Foto: FILMSTARTS.de



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512 Seiten 
erschienen im Rowohlt Verlag
 
Jahrelang stand es auf meiner Wunschliste, weil es mir immer wieder von Freundinnen und anderen Buchbloggern empfohlen wurde, und im Januar habe ich es nun endlich gelesen: »Kirschroter Sommer«. Es war der erste Roman, den ich als eBook gelesen habe - einfach aus dem Grund, weil es im Vergleich zum Buch sehr viel günstiger war. 
Passend zum Valentinstag kommt hier nun mein Leseeindruck von diesem Liebesroman:


Zum Cover: Mich persönlich spricht dieses Cover überhaupt nicht an, da es mich stört, wenn Personen auf dem Cover abgebildet sind und dadurch die eigene Vorstellungskraft beschränkt wird. Natürlich ist in diesem Punkt auch zu berücksichtigen, dass das Buch nun schon vor über zehn Jahren erschienen ist und sich in dieser Zeit die Konventionen der Covergestaltung natürlich gewandelt haben. Es kann gut sein, dass ein solches Cover 2011 modern war und bei vielen Leserinnen und Leser gut angekommen ist, dennoch trifft es meinen Geschmack leider nicht.

Zur Handlung: Die Geschichte ist grundsätzlich authentisch und wird durch eine humorvolle und erfrischende Erzählweise aufgelockert. Dadurch liest sie sich sehr flüssig und selbst ich, die ich eigentlich eine langsame Leserin bin, hatte das Buch für die nicht ganz geringe Seitenanzahl schnell durch. 
Zwischen Emily und Elyas gab es in der Vergangenheit einige Missverständnisse, welche im Handlungsverlauf aufgedeckt werden, sodass man Stück für Stück das Verhalten der Protagonistin besser verstehen kann. Trotzdem geschehen für meinen Geschmack etwas zu viele Zufälle, was die Geschichte konstruiert wirken lässt. Insgesamt ist die Story also ganz nett, das Potential wurde bei der Handlungskonzeption allerdings nicht vollständig ausgeschöpft. Stellenweise wird die Handlung quasi überhaupt nicht vorangetrieben und mir fehlt ein stetiger Handlungsaufbau hin zu einem Höhepunkt.

Zu den Figuren: Im Fokus stehen die beiden Protagonisten Emely und Elyas, wobei die Geschichte aus der Ich-Perspektive Emelys erzählt wird und man als Leser somit in erster Linie Einblick in ihre Gedanken- und Gefühlswelt erhält. Ich lese gerne Bücher, die in der Ich-Perspektive geschrieben sind, weshalb dies schon mal ein Pluspunkt ist. 
Neben diesen beiden Figuren gibt es noch Alex - beste Freundin von Emely und Schwester von Elyas. Das Verhalten aller drei Charaktere - aber insbesondere der beiden weiblichen - ist für ihr Alter meiner Meinung nach sehr kindisch. Emely und Alex werden als 23-jährige Studentinnen beschrieben - hätte ich als Leser diese Informationen jedoch nicht, hätte ich sie eher auf 15 oder 16 Jahre geschätzt. Das Benehmen ist alles in allem doch sehr jugendlich und naiv und zeugt überhaupt nicht von Reife, was einfach nicht zu dem Bild passt, das ich von Leuten, die in meinem Alter - also Anfang/Mitte 20 sind - habe. Einerseits ist mir klar, dass nur die fehlende Kommunikation dazu führt, dass Missverständnisse so lange aufrecht erhalten bleiben und die Geschichte dadurch am Laufen bleibt. Andererseits dachte ich mir an ganz vielen Stellen, dass die Protagonisten einfach mal miteiander reden sollten - wie es erwachsene Menschen normalerweise tun würden - und sich dadurch so vieles relativ schnell auflösen würde. Deshalb hat mich vor allem das Verhalten Emelys nach einer gewissen Zeit einfach nur noch genervt.
 
Mein Fazit: »Kirschroter Sommer« ist eine ganz nette, aber auch belanglose Geschichte für zwischendurch, die Charaktere sind allerdings ziemlich nervig. Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass mir die Geschichte im Teenager-Alter deutlich besser gefallen hätte als heute - vermutlich bin ich also einfach etwas zu spät dran gewesen mit diesem Buch. Für Leserinnen im Alter von 14 - 18 Jahren würde ich es also trotz der 3-Sterne-Bewertung meinerseits weiterempfehlen. 
Und auch ich werde, gleichwohl mich der erste Teil nicht überzeugen konnte, wohl den zweiten Teil »Türkisgrüner Winter« lesen, weil ich nichtsdestotrotz interessiert daran bin, wie sich die Protagonisten Emely und Elyas weiterentwickeln. Vor allem aber bin ich auch gespannt auf den dritten Teil »Sonnengelber Frühling«, den die Autorin Carina Bartsch rund acht Jahre nach Erscheinen von Band 1 und 2 herausgebracht hat. Denn wenn eine Reihe nach einer vergleichsweise so langen Zeit fortgeführt wird, ist dabei sicherlich auch eine Entwicklung im Schaffen der Autorin zu erwarten...




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♥ ♥ ♥ ♥ ♥
13h 32min (496 Seiten) 
erschienen bei Random House Audio
 
Nachdem im Januar bei mir romantische Liebesgeschichten auf dem Programm standen, war nun endlich mal wieder Zeit für einen Thriller - und zwar einer, der es in sich hatte. Eher durch einen glücklichen Zufall bin ich über das Bloggerportal der Randomhouse Verlagsgruppe auf dieses Hörbuch gestoßen, bin nun aber unglaublich dankbar dafür, es kostenlos zum Rezensieren zur Verfügung gestellt bekommen zu haben. Die Autorin hat mich mit ihrer Geschichte so überzeugt, dass ich unbedingt auch ihre anderen Bücher, die sie bisher veröffentlicht hat, lesen möchte.
 
»Beste Freundin - Niemand lügt so gut wie du« handelt von einer Journalistin - Jess Fox - die über einen Doppelmord berichten soll, der in ihrer Heimatstadt Tilby geschehen ist. Der Ort ist aber nicht die einzige Verbindung, die Jess zu diesem Verbrechen hat, sondern darüber hinaus ist auch die Tatverdächtige ihre ehemalige beste Freundin Heather Powell. Durch diese Konstellation ist die moralische Zwickmühle, in der Jess bei der Berichterstattung steckt, natürlich vorprogrammiert und somit wird es für sie zu einer Gratwanderung, einerseits ihrem Job gerecht zu werden, indem sie eine gute Story abliefert, andererseits aber auch dei Privatsphäre derjenigen Menschen, die sie in ihrer Jugend lieb gewonnen hat, zu achten. Während ihrer Recherche taucht Jess mehr und mehr in ihre, aber vor allem auch in Heathers Vergangenheit ein und die Hinweise, die zu dem Tag führen, an dem Heathers Schwester Flora verschwand, und die auch eine Verstrickung Jessicas in die ganze Sache aufdecken, häufen sich. Hinter dem anfangs willkürlich erscheinenden Doppelmord steckt also mehr als zunächst alle ahnen...
 
Was mir an dem Hörbuch besonders gut gefallen hat, ist, dass es von verschiedenen Stimmen vorgelesen wird. Dadurch kommen die verschiedenen Perspektiven, aus denen die Geschichte erzählt wird, sehr gut zur Geltung und das Hörerlebnis gestaltet sich abwechslungsreich. Mit den Perspektiven wechselt aber nicht nur die Sprecherstimme, sondern auch auf der Erzählebene findet ein Umbruch statt, indem Jess' Passagen in der Ich-Form und Margots Passagen in der personalen Erzählform geschrieben wurden. Außerdem gibt es noch kurze Einschübe aus Heathers Sicht, wobei es sich eher um Gedanken- und Erinnerungsfetzen handelt, die sich wohl in ihrem Kopf abspielen, während sie im Koma liegt. Aber auch diese bringen nach und nach mehr Details ans Tageslicht und bilden somit ein zusätzliches spannungssteigerndes Element.
 
Eine weitere Qualität dieser Geschichte ist es, dass die Autorin es auf grandiose Art und Weise geschafft hat, immer wieder kleine Hints einzubauen, die zur Auflösung der Handlung beitragen und den Leser oder Hörer bei der Stange halten, gleichzeitig aber nicht zu offensichtlich sind, sodass man den Ausgang schon irgendwie vorhersehen könnte. Die Spannung fällt im Handlungsverlauf zu keinem einzigen Zeitpunkt ab und vor allem gegen Ende hin gibt es nochmals einige Wendungen - Claire Douglas hat diese Geschichte also einfach nur genial konzipiert. Dies hat auch dazu geführt, dass ich wann immer es mir möglich war, weiterhören wollte und das Hörbuch in nur wenigen Tagen durch hatte.
 
Ebenso wie die Storyline sind auch die Charaktere vielschichtig und gründlich ausgearbeitet. Auffällig war für mich, dass die Hauptfiguren allesamt weiblich waren und die Männer nur nebensächliche Rollen spielten. Das mag vielleicht den ein oder anderen, der ein ausgeglichenes Geschlechterverhältnis bevorzugt, stören, ich persönlich hatte dagegen aber überhaupt nichts, da ich mich in weibliche Charaktere ohnehin meistens besser hineinversetzen kann. In dieser Hinsicht hat mich das Buch von der Figurenkonstellation her aber stark an Sarah Pinboroughs »Tief ins Herz«, bei dem auch drei Frauen im Mittelpunkt des Geschehens stehen und die Zusammenhänge der Ereignisse einige Jahre in die Vergangenheit zurückführen, erinnert. Auch von diesem Thriller war ich damals absolut begeistert. Innerhalb dieses Genres stehen also beide Bücher für mich als unangefochtene Favoriten auf einer Stufe und ich möchte jedem Thriller-Fan ans Herz legen, sie zu lesen.
 
Nun bin ich mit meiner Rezension am Ende ohne auch nur einen einzigen Kritikpunkt genannt zu haben. Mein Fazit zu Claire Douglas' »Beste Freundin« lautet also wenig überraschend: Es ist ein unglaublich fesselnder Thriller, der nicht nur Charaktere mit Tiefgang enthält, sondern auch eine sehr gut entwickelte Hintergrundgeschichte. Für mich war es definitiv ein Highlight und deshalb gebe ich eine klare Hör- oder auch Leseempfehlung - je nachdem, welches Format man bevorzugt. 
Ich hoffe sehr, dass wir von dieser Autorin in Zukunft noch viele weitere packende Geschichten erwarten dürfen...

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In diesem Monat habe ich 3 Bücher gelesen: 
 
  • Sarah Morgan: Winterzauber wider Willen (Roman)
Zu Beginn des Jahres war ich noch sehr in Weihnachtsstimmung und da ich es in der gesamten Adventszeit nicht geschafft habe, eine weihnachtliche Geschichte zu lesen, habe ich dies einfach im Januar nachgeholt. Mit eindrücklichen Beschreibungen eines wunderschönen Settings entführte mich die Autorin nach Snow Crystal. Zwar bin ich mit der Protagonistin Kayla fast das ganze Buch über nicht warm geworden und die Geschichte war ziemlich vorhersehbar, doch hatte ich diesbezüglich auch nicht wirklich andere Erwartungen. Ich wollte eine gemütliche, weihnachtliche Stimmung und die habe ich bekommen - meine Ansprüche wurden also bestens erfüllt.
 
 
  • Bertolt Brecht: Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui (Drama)
Diesen Text von Bertolt Brecht musste ich für ein Literaturseminar lesen und was soll ich sagen - man muss nicht alles mögen, was man an der Uni liest, aber dieses Drama ist es definitiv wert von vielen Menschen auch heute noch gelesen zu werden. Quasi wie bei einer Parabel wird auch hier verschlüsselt Kritik an gesellschaftlichen Zuständen geübt. Konkret geht es darum, dass die Machtergreifung Adolf Hitlers im Gangstermilieu Chicagos in den 1930er Jahren dargestellt wird. Im Verlauf der Handlung wird aufgezeigt, dass der Aufstieg durchaus zu verhindern gewesen wäre und somit werden die Leser dazu angeregt, über das Passierte nachzudenken. Brecht - der zu der Zeit, als er den Dramentext verfasst hatte, im Exil lebte - gelingt damit eine unmissverständliche Diagnose der damaligen Zeit. Sein Text ist aber ebenso für unsere Gegenwart bedeutsam und lehrreich.
 
 
  • Carina Bartsch: Kirschroter Sommer (Roman)
Ich weiß, dass diese Buch vor einigen Jahren mal richtig gehyped wurde und es stand lange Zeit auf meiner Wunschliste.Tatsächlich konnte es mich nun aber nicht so wirklich begeistern: Zweifelsohne ist es eine nette Geschichte, die sich leicht und schnell liest, aber die Hauptcharaktere finde ich insgesamt etwas nervig und wirken eher so, als wären sie im Teenager-Alter und nicht Anfang/Mitte 20. Trotzdem bin ich etwas gespannt, wie es mit Emily und Elyas weitergeht und werde daher wohl auch den zweiten Teil Türkisgrüner Winter lesen. Außerdem gab es - wie ich erst vor kurzem erfahren habe - wohl im Mai 2020 mit Sonnengelber Frühling eine Fortsetzung der Reihe. Auch deshalb bin ich interessiert, die Reihe weiterzulesen, weil ich neugierig bin, inwiefern die Autorin ihren Schreibstil und die Geschichte über die letzten Jahre weiterentwickelt hat...


Das waren insgesamt 1040 Seiten, also 33,5 Seiten pro Tag.



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Ich muss euch ein Geständnis machen: Mein SuB wächst und wächst - und trotzdem habe ich schon wieder sechs neue Bücher bei mir einziehen lassen. Diese will ich euch kurz vorstellen:
 
 
 
Auf thalia.de waren einige Bücher im Sale, darunter folgende Schätze:

♥ Stefanie Zweig: Wiedersehen mit Afrika + Stefanie Gercke: Nachtsafari 
Zwei Romane in einem Buch entführen den Leser auf den wunderschönen Kontinent Afrika. Ich freue mich schon sehr auf diese Lesereise, da ich bisher kein Buch, das in einem afrikanischen Land spielt, gelesen habe.
 
♥ Lorraine Fouchet: Ein geschenkter Anfang 
Dieses Buch habe ich mir ausgesucht, weil ich in den letzten Jahren immer öfter gerne zu Büchern greife, die Familienschicksale behandeln. Zudem versprechen die Kritiken dieses Romans unerwartete Wendungen, was mich neugierig gemacht hat.
 
♥ Jenna Evans Welch: Love & Gelato 
Das ist eins der beiden Jugendbücher, mit dem ich mich gerne wieder ein paar Jahre zurückversetzen möchte - in eine Zeit, in der ich nur Bücher dieser Art gelesen habe und die viel zu schnell vorbei gegangen ist...
 
♥ Eva Völler: Küss mich bei Tiffany
Das zweite Jugendbuch mixt laut Beschreibung love und crime - klingt für mich nach einer perfekten Mischung.
 
 
 
Außerdem musste ich unbedingt noch die ersten beiden Bände der Between-Us-Reihe von Nina Bilinszki haben, die ich in einer Bücherflohmarkt-Gruppe in einem sehr guten Zustand entdeckt habe, weil deren Klappentexte mich angefixt haben:
 
♥ Nina Bilinszki: An Ocean Between Us
Was macht das Leben aus, wenn dein größter Traum zerstört wurde?
Avery Cole will nichts anderes als Ballett tanzen, doch dann zerstört ein schwerer Autounfall ihren Lebenstraum. Sie wird nie wieder tanzen können.
Am Boden zerstört beginnt Avery ein Studium am LaGuardia Community College – obwohl sie eigentlich gar nicht weiß, was sie mit ihrem Leben anfangen soll. Und dann begegnet sie in ihrer ersten Vorlesung auch noch einem Typen, der arrogante Kommentare über ihre Verletzung ablässt: Theo Jemison, dem gefeierten Star-Schwimmer des Colleges. Nur dumm, dass Schwimmen eine der wenigen Sportarten ist, die Avery mit ihrem kaputten Rücken noch bleiben. Und natürlich ist es ausgerechnet Theo, der ihren Kurs trainiert.
Wohl oder übel verbringt sie mehr Zeit mit ihm und lernt eine völlig andere und viel nettere Seite von ihm kennen, die er sorgsam hinter der arroganten Fassade verbirgt. Doch als er sie plötzlich wieder von sich stößt, muss sich Avery fragen, wer der wahre Theo ist ...
 
 
♥ Nina Bilinszki: A Fire Between Us
Du bist schön, so wie du bist!
Lizzy Carmichael ist beliebt bei ihren Freunden, schlagfertig und witzig, doch schon ihr Leben lang fühlt sie sich unwohl mit ihrer Figur. Niemals glaubt sie, dass der durchtrainierte und gutaussehende Kayson Washington, aufstrebender Basketballer am LaGuardia Community College, ernsthaftes Interesse an ihr haben könnte, und sie nimmt seine Flirtversuche deshalb überhaupt nicht ernst. Erst bei ihrer gemeinsamen Arbeit im örtlichen Tierheim kommen sie sich näher, und langsam lernt Lizzy, sich Kayson zu öffnen.
Trotzdem werden die Zweifel in Lizzy größer, je näher sie Kayson kommt. Zum ersten Mal wünscht sie sich, schlank zu sein, um jemand anderem zu gefallen. Doch damit bringt sie nicht nur ihre Beziehung zu Kayson, sondern auch sich selbst in große Gefahr ...
 

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13h 18min (512 Seiten)
erschienen bei Random House Audio
 
 
Zwei parallele Handlungsstränge, die am Höhepunkt der Geschichte zusammengeführt werden und ein Selbstmord, der ein ganzes Leben auf den Kopf stellt - das ist Charlotte Links »Der Verehrer«.

Von Anfang an hat mich diese Geschichte in ihren Bann gezogen und man merkt, dass die Autorin genau weiß, wie man eine spannungsgeladene Stimmung erzeugt und über weite Strecken der Handlung aufrechterhält.

Mit detailreichen Beschreibungen der Handlungsorte ebenso wie der Gedanken und Gefühle von den Handlungsfiguren ermöglicht Charlotte Link dem Leser, sich alles sehr genau vorstellen zu können und sich den Figuren nahe zu fühlen. Trotz dessen, dass ich eigentlich lieber Bücher mag, in der aus der Ich-Perspektive erzählt wird, habe ich bei dieser Geschichte richtig mitgefiebert und schon nach kurzer Zeit hat es mich überhaupt nicht mehr gestört, dass die Handlung hier nicht aus Sicht einer Figur geschildert wurde.

Die Verknüpfung der beiden Handlungsstränge geschieht im Verlauf der Erzählung ganz nebenbei. Anfänglich kann man selbst noch etwas rätseln, wie genau die beiden Handlungen zusammenhängen, doch dann wird es schon bald klar. Ziemlich überraschend fand ich, dass der Höhepunkt der Geschichte verhältnismäßig früh kommt - das heißt, man weiß schon weit vor Ende der Geschichte, wer die bösartige Figur ist und gegen Ende gegen Ende ist es ein bisschen ein Katz-und-Mausspiel: Wer hat die besseren Nerven? Wer hält länger durch? Wer geht taktisch klüger vor? Kann das Böse besiegt werden oder wird es weitere Opfer geben? Es sei also so viel vorweggenommen: Obwohl man schon früher weiß, wer der Täter ist, bleibt es bis zum Schluss hochspannend!
 
Besonders wichtig bei einem Hörbuch ist schließlich auch immer der Vorleser bzw. in diesem Fall die Vorleserin. Ich kenne auch Hörbücher, bei denen ich die vorlesenden Stimmen eher unangenehm finde, und dann ist es eine Qual, sich durchzukämpfen und eine gute Geschichte kann dadurch gut und gerne mal kaputt gemacht werden. Hier ist das aber ganz und gar nicht der Fall! Das Buch wird vorgelesen von Tessa Mittelstaedt, welche der Geschichte mit ihrer Stimme Leben einhaucht. Ich habe ihr die ganze Zeit über erwartungsvoll gelauscht und der gewisse Suchtfaktor, den dieser Thriller auf jeden Fall birgt, ist meines Erachtens deshalb nicht allein dem erstklassigen Handlungsaufbau, sondern ebenso der hervorragenden Vorleserin zuzuschreiben.
 
Ich möchte Charlotte Links Thriller »Der Verehrer« - und insbesondere das Hörbuch - jedem ans Herz lesen, der genauso gerne Bücher mit Nervenkitzel liest oder hört wie ich. 
Zuletzt bleibt mir nur noch zu sagen: Vielen lieben Dank an die Penguin Random House Verlagsgruppe, welche mir das Hörbuch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt und mir somit ein aufregendes Hörerlebnis beschert haben!
 


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Das Buch, das man gerade liest, packt einen nicht so richtig und man kommt mit dem Lesen einfach nicht voran oder der Stapel ungelesener Stapel wächst und wächst, aber gleichzeitig ist die Lust, mit dem Lesen einer der Bücher anzufangen, nicht so richtig da. - Na, kennst du diese Situation? Oder steckst vielleicht selbst gerade mittendrin in einer Leseflaute? In diesem Blogpost will ich dir gerne ein paar Tipps vorstellen, die Abhilfe schaffen.
 

1. Setze dich selbst nicht unter Druck!

Es ist überhaupt nicht schlimm, auch mal keine Lust auf's Lesen zu haben und stattdessen lieber Serien zu schauen oder anderen Interessen nachzugehen. Sieh das Lesen nicht als ein Muss an, sondern als Genuss! Du musst niemandem unter Beweis stellen, dass du so und so viele Seiten pro Tag oder so und so viele Bücher pro Monat lesen kannst und es ist ebenso wenig entscheidend wie oft und wie viele Rezensionen du verfasst. Du solltest dich keinesfalls zum Lesen zwingen müssen, sondern ein Buch sollte das sein, worin du einen entspannten Ausgleich zum stressigen Alltag findest.

2. Du kannst ein Buch auch einfach mal abbrechen.

Lange Zeit war es für mich unvorstellbar, ein Buch nicht zu Ende zu lesen. Ich wollte den Autoren und ihren Geschichten immer gerecht werden und vor allem bei Rezensionsexemplaren ist man es dem Verlag, der es einem zur Verfügung gestellt hat, natürlich auch irgendwo schuldig. Trotzdem kommt es eben gerade bei den Büchern, durch die man sich regelrecht durchkämpfen muss, häufig zu Leseflauten. Inzwischen habe ich eingesehen, dass es dann manchmal einfach wenig Sinn hat, darauf zu bestehen, das Buch durchzulesen und es stattdessen besser ist, es erst einmal zur Seite zu legen und ein neues Buch zu beginnen. Manchmal kann es auch gerade bei solchen Büchern gut sein, dass sie einen ein paar Wochen später auf einmal wieder ansprechen und man es schließlich doch noch liest. Und falls nicht, dann ist das eben auch nicht schlimm!

3. Anstatt ein Buch zu lesen, höre doch einfach mal ein Hörbuch!

Gerade in letzter Zeit habe ich so richtig Lust auf Hörbücher bekommen. Als Kind habe ich schon immer super gerne Hörspiele wie Bibi Blocksberg oder Die drei Ausrufezeichen gehört, aber irgendwann ist dieses Medium bei mir total in Vergessenheit geraten und ich habe Geschichten immer nur noch gelesen, nicht mehr gehört. Doch mittlerweile gibt es mit Spotify, Bookbeat, Audible oder Podimo ja so viele Angebote, bei denen man zu einem niedrigen Preis richtig viele Hörbücher hören kann, sodass ich wieder auf den Geschmack gekommen bin. Gerade in stressigen Zeiten, in denen neben dem Stress in der Uni noch der Haushalt geschmissen werden muss und für's Lesen einfach keine Zeit bleibt, bietet sich ein Hörbuch richtig gut an. Man kann es zum Aufräumen, Fenster putzen oder Bügeln hören - so macht der Haushalt auch gleich viel mehr Spaß!
 
 
Wenn bei dir also die Leseflaute das nächste Mal zuschlagen sollte, dann probier einen dieser drei Tipps doch einfach mal aus! Oder hast du noch weitere Ideen, was man gegen Leseflauten unternehmen kann? Dann schreib gerne einen Kommentar. 😊 
 
(Quelle Foto: © picture alliance/chromorange )



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♥ ♥ ♥ ♥ ♥
288 Seiten
erschienen bei Fischer Verlag
 
Drei Kontinente, drei Frauen, drei Schicksale - wie drei Strähnen eines Zopfes werden sie miteinander verschlungen und schlussendlich alle mit einem Band zusammengebunden.
Die Lebenswege von Smita, Giulia und Sarah könnten unterschiedlicher nicht sein: In Indien setzt Smita alles daran, damit ihre Tochter lesen und schreiben lernt. In Sizilien entdeckt Giulia nach dem Unfall ihres Vaters, dass das Familienunternehmen, die letzte Perückenfabrik Palermos, ruiniert ist. Und in Montreal soll die erfolgreiche Anwältin Sarah Partnerin der Kanzlei werden, als sie von ihrer schweren Erkrankung erfährt. Bei all diesen unterschiedlichen Lebenssituationen haben die drei Frauen doch eins gemeinsam: Sie kämpfen für ihren Traum von Freiheit und lassen sich von ihrem Weg nicht abbringen.

 

Dieses Buch war aufgrund der kunstvollen Erzählweise, die es so einzigartig macht und von anderen Büchern unterscheidet, ein ganz besonderes Buch für mich. Gleich drei bewegende Geschichten werden in »Der Zopf« erzählt und auf wunderbare Weise miteinander verbunden.
 
Die Stärke der drei weiblichen Protagonistinnen hat mich wirklich beeindruckt: eine liebende Mutter, die im Kastensystem der indischen Gesellschaft gefangen zu sein scheint, eine tüchtige junge Frau, die Verantwortung zeigen und wichtige Entscheidungen treffen muss und eine Karrierefrau, die den Balanceakt zwischen Familie und Beruf ganz hervorragend meistert und dem Schicksal trotzt. Ich bin mir sicher, dass sich jeder Leser in einer der drei Frauen wiederfinden und sich von ihnen inspirieren lassen kann.

Durch die einfache Sprache und kurzweilige Handlung war das Buch für mich ein richtiger Pageturner.

Mit »Der Zopf« hat es Laetitia Colombani geschafft, einen festen Platz in meinem Herzen zu erobern und so bewerte ich es mit 5 von 5 Herzen. Ich bin schon ganz gespannt auf weitere Bücher der Autorin. 💙
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♥ ♥ ♥ ♥ ♡
444 Seiten
erschienen bei Bastei Lübbe
 
Mit der Thriller-Flatrate von Bastei Lübbe bot sich die einmalige Chance, eine spannungsvolle Reise nach Skandinavien zu machen. »Hexenjäger« von Max Seeck ist das zweite von drei Büchern der Thriller-Flatrate und führt uns nach Finnland.
 
Klappentext:
Der Mörder geht nach einem perfiden Plan vor: Detailgetreu stellt er die Morde einer Bestseller-Trilogie nach. Und die sind äußerst brutal und erinnern an mittelalterliche Foltermethoden. Die Opfer - allesamt Frauen. Ist ein Fan der Trilogie durchgedreht? Kommissarin Jessica Niemi und ihr Team ermitteln unter Hochdruck, doch der Mörder ist ihnen immer einen Schritt voraus. Die Ermittler tappen im Dunkeln, bis ihnen klar wird, dass die Opfer Jessica Niemi erschreckend ähnlich sehen ...
 
Worauf lässt man sich bei diesem Buch ein?
Diese Beschreibung traf genau meinen Geschmack: Geheimnisvoll, eine Ermittlerin im Zentrum des Geschehens und mittelalterliche Foltermethoden. Was will man mehr. Wenn man das Buch beginnt zu lesen, wird man sofort im ersten Kapitel von einer Atmosphäre gecatcht, die man sonst nur aus Filmen kennt. Ein Cliffhanger am Ende des ersten Kapitels, der sagt: Lies weiter! Und es sollte nicht der einzige bleiben. Das Buch entwickelte sich zu einem richtigen Page-Turner und zeichnet sich durch Nervenkitzel aus. Begünstigt wird die Spannung auch durch die kurzen Kapitel von wenigen Seiten. Abgesehen davon ist das Buch aufgrund der Schreibweise extrem leicht zu lesen. Dieser Thriller ist also für jeden etwas - sowohl für Neulinge im Genre als auch für Thriller-Experten. 
Handlungsort ist Finnland – das Land, woher auch der Autor Max Seeck stammt. Die Dunkelheit des Winters ist über weite Strecken zu spüren. Sie verleiht dem Setting, in dem sich die Figuren bewegen, Glaubwürdigkeit und an vielen Stellen verhilft das Bild vom dunklen und zugeschneiten Finnland zu mehr Spannung. Der Autor spart nicht mit detailgetreuen Beschreibungen seiner Schauplätze, wodurch die verschriftlichten Bilder tatsächlich im inneren Auge vorbeiziehen. 
Charaktere sind es nicht viele: Ein kleines Ermittlerteam, zu dem die Hauptfigur Jessica Niemi gehört, begleiten wir auf der Suche nach dem Mörder. Dabei folgen wir der Hauptfigur überall hin, wobei es auch Sprünge zu Nebenschauplätzen gibt. Diese finden im Rahmen einer Nebenhandlung statt, die vor der erzählten Zeit spielt und welche Verbindungen, die wichtig für das Verständnis der Handlung sind, erklären. Oftmals fungiert die Nebenhandlung spannungsbereitend und bietet Cliffhanger für die Haupthandlung. Die Nebenfiguren haben teils mehr, teils weniger Tiefgang, was aber nicht schlimm ist, da somit ein erkennbarer Fokus gesetzt wird. 
Kommen wir nun zu weiteren Aspekten des Buches: Mit «Hexenjäger» haben wir meiner Meinung nach einen sehr guten Thriller vor uns, der bis zu den letzten Kapiteln nicht im Ansatz verrät, wer der Mörder sein könnte. Die Lösung des Falls ist zum einen hochspannend zu lesen, zum anderen lässt sie - vor allem am Ende - Raum für Interpretationen des Lesers, da letzten Endes nicht alles vollständig aufgeklärt wurde. Das Ende hat es also in sich - vor allem wenn man gerne eigene Spekulationen anstellt. Das Buch hat es geschafft, mich am Ende zu verwirren und zum Nachdenken zu bringen, was es für mich zu einem gelungenen Buch macht. Andererseits könnten manche dem möglicherweise kritischer gegenüberstehen und behaupten, der Schluss wäre nicht wirklich zu Ende gedacht worden und unfertig. Ich sehe es aber so, dass es dem Leser absichtlich offensteht, wie er für sich die einzelnen Handlungsstränge weiterspinnt und denke, dass diese Offenheit auch durchaus Anlass für eine Fortsetzung gibt...
 
Wie würde ich das Buch nun insgesamt bewerten?
Das Setting ist wunderbar gewählt: düster, verschneit, gruselig. (5/5) 
Die Handlung ist mitreißend und lässt nirgends einen Abbruch dieser Spannung zu. (5/5) 
Das Ende ist etwas verwirrend und hinterlässt offene Fragen. Ein bisschen fühle ich mich dabei auch unbefriedigt, da ein gewisser Teil einfach übersprungen wird. Meiner Meinung nach ist das aber in Ordnung und gibt Interpretationsspielraum für den Leser und eben auch die Möglichkeit für eine Fortsetzung. (3/5) 
Die Hauptfigur ist grundsätzlich nachvollziehbar konzipiert, manchmal fehlt allerdings etwas mehr Hintergrundinformation, um ihr Verhalten besser nachvollziehen zu können. Punktuell könnte man sie also noch weiter ausarbeiten. Trotzdem passt die Hauptfigur so, wie sie geschrieben ist, gut zur Handlung. (3/5) 
Die Nebenfiguren existieren und unterstützen die Hauptfigur. An manchen Stellen könnten auch sie mehr Tiefe bekommen. So liegt das Hauptaugenmerk in jedem Fall auf Jessica. (4/5) 
Das Buch setzt sich aus besonders kurzen Kapiteln zusammen, was ich als sehr angenehm empfunden habe, da man das Buch somit auch mal kurz zwischendurch lesen kann, wenn man nur wenig Zeit hat. Bei spannenden Stellen muss man dann allerdings seine Termine verschieben. 😉 (5/5)
 
Fazit:
Alles in allem gebe ich «Hexenjäger» von Max Seeck 4 von 5 Herzen, und würde das Buch wirklich jedem empfehlen, der auf Thriller steht und auch denjenigen, die bisher nicht wissen, dass sie es tun.
 
 
Diese Rezension wurde von meinem Freund Konstantin geschrieben. Danke Dir! 😊
 


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