• Neuigkeiten
  • About
  • Rezensionen
  • Gelesen
  • SUB
  • Wunschliste
  • Impressum
Powered by Blogger.
twitter instagram pinterest

Splendid Tales

♥ ♥ ♥ ♥ ♡
432 Seiten
erschienen im cbt Verlag
 
Simone Elkeles interpretiert in ihrem Liebesroman für Jugendliche und junge Erwachsene »Du oder das ganze Leben« Shakespeares Romeo und Julia neu:  Brittany ist das schönste und beliebteste Mädchen der High School, das aus einer reichen Familie stammt und in einer vornehmen Gegend wohnt. Alex ist ein lateinamerikanischer Bad Boy aus dem Problemviertel und Mitglied der Gang Latino Blood. Als die beiden gemeinsam an einem Chemieprojekt arbeiten sollen, treffen Perfektion und Gefahr aufeinander. Brittany und Alex hegen großes Misstrauen gegenüber dem jeweils anderen und wollen anfangs nichts miteinander zu tun haben. Doch mit der Zeit erkennen sie, dass die Vorurteile, die sie über den anderen hatten, eventuell doch nicht ganz der Wahrheit entsprechen. Sie lassen sich aufeinander ein und kommen sich näher, doch ihr jeweiliges Umfeld ist mit der Beziehung ganz und gar nicht einverstanden...

Bei »Du oder das ganze Leben« handelt es sich um eine typische Enemies-to-Friends-Geschichte, die sowohl im Hinblick auf die Charaktere als auch hinsichtlich des Inhalts mit vielen Klischees spielt und im Handlungsverlauf nicht besonders innovativ, sondern sehr vorhersehbar ist. Doch neben der Lovestory, die den meisten Platz des Buches einnimmt, werden auch problematische Themen wie soziale Gegensätze, Vorurteile und Rassismus angesprochen, weshalb das Buch in jedem Fall lesenswert ist.

Durch die wechselnde Perspektive - die Kapitel sind alternierend aus Brittanys und Alex' Sicht geschrieben - sind die beiden Hauptprotagonisten sehr nahbar. Als Leserin konnte ich mich in beide Seiten hineinfühlen und die Gedanken, Gefühle und Handlungen der Figuren sehr gut nachvollziehen. Dies schaffen nicht immer alle Bücher, weshalb darin für mich ein großer Pluspunkt besteht.

Am Anfang läuft die Geschichte sehr langsam an und das erste Drittel fand ich persönlich etwas zäh. Gegen Ende wird die Handlung hingegen sehr temporeich und fast schon sprunghaft. Dies wirkt ein bisschen so, als wäre der Autorin auf einmal der Platz ausgegangen und als wollte sie den Roman schnellstmöglich zu Ende bringen. Dadurch bin ich zwar in den letzten Kapiteln nur so durch die Seiten geflogen und hatte das Buch dann schnell beendet, aber eigentlich hätte ich mir gewünscht, dass es noch mehr in die Tiefe geht und ich war dann etwas traurig, dass es so schnell zu Ende war.

Auch mit dem Schreibstil von Simone Elkeles musste ich mich anfangs erst einmal anfreunden. Er ist eigentlich sehr einfach, doch stellenweise werden veraltete, nicht mehr unbedingt gebräuchliche Wörter verwendet (das liegt ggf. daran, dass es eine Neuauflage ist und die Originalfassung schon 2008 geschrieben wurde) und die spanischen Ausdrücke in Alex' Passagen sorgen zwar einerseits für Authentizität, erschweren aber andererseits das Lesen, wenn man kein Spanisch versteht.
 
Das Cover der Neuauflage ist richtig gut gelungen und passt im Bücherregal hervorragend zum modernen Stil anderer New-Adult-Bücher.

Alles in allem ist es für mich ein solider Jugend- oder New-Adult-Roman, den ich vor allem denjenigen empfehlen würde, die gerne eine einfache, gefühlvolle High-School-Geschichte mit klischeehaften Charakteren lesen möchten. Es war eine nette Lektüre, die ich zwischendurch bei Sonnenschein im Schwimmbad oder auf der Terrasse sehr genossen habe. 😊 Insgesamt vergebe ich 4 von 5 Herzen. 💜

Vielen Dank an die Penguin Randomhouse Verlagsgruppe, die mir »Du oder das ganze Leben« als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben! Dies beeinflusst meine Rezension selbstverständlich in keinster Weise, sondern ich habe unabhängig meine persönliche Meinung zum Buch wiedergegeben.
Share
Tweet
Pin
Share
No Kommentare
 ♥ ♥ ♥ ♥ ♡
 240 Seiten 
erschienen bei DVA/Spiegel-Buchverlag


Ich habe zuletzt mal ein ganz anderes Buch gelesen: Weder einen New-Adult-Roman, noch einen Thriller - sondern ein sehr spannendes Sachbuch. 
 
 
Der 8. Mai 1945 markiert einen tiefen Einschnitt in der deutschen Geschichte. Ein verbrecherisches Regime war am Ende und mit ihm eine Weltanschauung. Nach fast sechs Jahren Krieg war in Europa der Frieden eingekehrt. Wie haben die Menschen den ersten Nachkriegssommer erlebt? Was haben sie empfunden, gedacht, gehofft? Welche Erwartungen, welche Pläne und welche Zukunftsvorstellungen hatten sie? Und wie begegneten sich jene, die vor Hitler fliehen mussten und jene, die ihm zugejubelt haben? Aus Tagebüchern dieser Zeit sowie Erinnerungen von Zeitzeugen wird in »Ein Sommer wie seither kein anderer« ein reichhaltiges Bild davon, wie unterschiedlich die Nachkriegszeit erlebt wurde, gezeichnet.
 
Bei den Zeitzeugen haben die Herausgeber Hauke Goos und Alexander Smoltczyk eine schöne und abwechslungsreiche Auswahl aus prominenten und unbekannten Stimmen getroffen. Die Einzelerzählungen haben sie zu einer kontrastreichen Chronik für die drei Monate vom 9. Mai bis 9. August 1945 zusammengefügt. Die facettenreichen Eindrücke vom damaligen Alltag der Leute, von ihren Sorgen und Hoffnungen, sind sehr interessant und bewegend. Für meinen Geschmack hätten die Zeitzeugenberichte allerdings ausgiebiger sein dürfen. Ehe man sich in die Lebenssituation einer Person eingelesen hatte, war der Bericht schon zu Ende und man musste sich wieder auf einen neuen einlassen. Zwar wird somit die Gleichzeitigkeit der Geschehnisse und Stimmungen gut dargestellt, doch lässt das Buch wenig Zeit zum Einfühlen und Reflektieren.
 
Viele Schwarz-Weiß-Fotografien illustrieren die Erzählungen und vermitteln so ein eindrückliches Bild von Deutschland im Sommer 1945. In der Mitte des Buches sind außerdem Porträts der Zeitzeugen wie auch Fotokopien historischer Dokumente enthalten. Man erhält auf diese Weise einen umfassenden Einblick in die gelebte Vergangenheit.
 
Trotzdem war die Chronik etwas schwierig zu lesen – nicht nur aufgrund des schwerwiegenden Inhalts, sondern vor allem wegen des Layouts und stellenweise auch wegen der Sprache. Durch eine Zweiteilung der Seiten (ein graues Banner am oberen Rand, das sich vom Rest der Textseite abhebt) mit jeweils einem Textstrang, der sich über mehrere Seiten erstreckt, wird man als Leser vor die Entscheidung gestellt, ob man zuerst den Text im grauen Banner oder den Haupttext liest. So oder so muss man jedoch, wenn man eine Passage fertiggelesen hat, wieder zurückblättern, um den zweiten Textstrang zu lesen. Das hat mich etwas überfordert, da ich oft nicht wusste, wo ich zuerst mit dem Lesen beginnen sollte. Die Sprache der Zeitzeugenberichte ist zudem teilweise veraltet und deshalb nicht ganz leicht zu lesen – was das Buch dafür aber natürlich umso authentischer macht und was ich deshalb auch nicht als Manko, sondern eher als Pluspunkt werte.
 
Insgesamt empfand ich »Ein Sommer wie seither kein anderer« als eine sehr anregende und lehrreiche Lektüre, die aufgrund der zwei genannten Kritikpunkte 4 von 5 Herzen bekommt. Ich finde es großartig, dass die Herausgeber rund 75 Jahre nach Kriegsende noch einmal die Gelegenheit ergriffen haben, mit den letzten verbliebenen Zeitzeugen zu sprechen und kann mir nur ansatzweise vorstellen, wie viel Mühe, Arbeit und Engagement in diesem Dokument steckt. Deshalb bin ich sehr dankbar, dieses Buch von der Penguin Random House Verlagsgruppe als Rezensionsexemplar erhalten zu haben und die ergreifenden Erlebnisse aus dieser Zeit nachlesen zu dürfen.
Share
Tweet
Pin
Share
No Kommentare

 
In den letzten Wochen habe ich mich drei Geschichten von Nina Bilinszki, an die ich dem wunderschönen Cover und der Beschreibung nach hohe Erwartungen hatte, gewidmet und bin in die Schicksale von Avery & Theo, Lizzy & Kayson und Mia & Noah abgetaucht...
 

1) An Ocean Between Us

♥ ♥ ♥ ♡ ♡
352 Seiten
erschienen bei Knaur
 
Was macht dein Leben aus, wenn dein größter Traum zerplatzt?
Avery Cole wünscht sich nichts sehnlicher, als Ballett zu tanzen, doch dann zerstört ein schwerer Autounfall ihren Lebenstraum. 
Am Boden zerstört und nicht wissend, was sie mit ihrem Leben anfangen soll, nimmt Avery ein Studium am LaGuardia Community College auf. In ihrer ersten Vorlesung lernt sie einen arroganten Mann kennen, der herablassende Bemerkungen über ihre Verletzung macht: Theo Jemison, der gefeierte Starschwimmer des Colleges. Zu dumm nur, dass Schwimmen eine der wenigen Sportarten ist, die Avery mit ihrem kaputten Rücken noch ausüben kann und ausgerechnet Theo ihren Kurs trainiert.
Wohl oder übel verbringt sie mehr Zeit mit ihm und lernt eine ganz andere, viel nettere Seite von ihm kennen, die er ansonsten hinter der arroganten Fassade versteckt. Doch als er sie plötzlich wieder wegstößt, muss sich Avery fragen, wer der wahre Theo ist ...
 
Avery und Theo erleben in ihrer gemeinsamen Geschichte viele Höhen und Tiefen, wobei manche dramatischen Momente wie Theos Geheimnis sich nicht sehr natürlich in die Handlung einfügen, sondern sehr konstruiert wirken. Auch ansonsten ist die komplette Handlung sehr typisch angelegt, bietet wenig Innovation und die Wendung war vorhersehbar. Dieses Problem habe ich mit New-Adult-Büchern häufiger, doch schaffen es andere Autorinnen meist trotzdem, ihren Geschichten das gewisse Etwas zu verleihen, das mir hier gefehlt hat.
Die Chemie zwischen den beiden Protagonisten hat an sich gepasst und ich mochte die humorvolle und zum Teil auch sarkastische Art der beiden. Jedoch hätten beide Charaktere noch mehr Tiefe vertragen können und ich fand nicht alle Charakterzüge und Handlungen nachvollziehbar. Auch der Funken der großen Liebe ist auf mich nicht übergesprungen.
Dennoch konnte mich das Buch bei der Stange halten und ich hatte es recht schnell durch, was auf jeden Fall für den Schreibstil von Nina Bilinszki spricht.
»An Ocean Between Us« hat mich wirklich nicht vom Hocker gehauen, war als leichte Unterhaltung zum Abschalten aber ganz nett zu lesen und bekommt daher 3 von 5 Herzen.
 

2) A Fire Between Us

♥ ♥ ♥ ♥ ♡
368 Seiten
erschienen bei Knaur 

Bist du bereit, dich selbst zu lieben?
Lizzy Carmichael ist schlagfertig, witzig und beliebt, fühlt sich jedoch schon ihr ganzes Leben lang unwohl mit ihrer Figur und ist überzeugt, dass niemand sie mit ihrer Figur jemals attraktiv finden kann. Nicht im Traum glaubt sie daran, dass der durchtrainierte und gutaussehende Basketballer Kayson Washington Interesse an ihr haben könnte, und  nimmt seine Flirtversuche daher überhaupt nicht ernst. Erst als sie zusammen im örtlichen Tierheim arbeiten, kommen sich die beiden näher, und langsam lernt Lizzy, sich gegenüber Kayson zu öffnen.
Je näher sie aber Kayson kommt, desto größer werden die Zweifel in Lizzys Kopf. Zum ersten Mal wünscht sie sich, sie wäre schlank, um jemand anderem zu gefallen. Doch damit bringt sie nicht nur ihre Beziehung zu Kayson, sondern auch sich selbst in große Gefahr ...

Mit dem Thema sowie der Protagonistin des zweiten Bandes konnte ich mich selbst sehr gut identifizieren und ich konnte ihre Gefühle nachempfinden. Die emotionale Geschichte hat mich mitgenommen und alte Erinnerungen wieder wachgerufen. Sie hätte für meinen Geschmack aber stellenweise noch mehr in die Tiefe gehen können.
Besonders gelungen fand ich, dass Lizzy trotz dessen, dass sie an ihrem Äußeren zweifelt, eine gesunde Portion Selbstbewusstsein, Schlagfertigkeit und andere tolle Charaktereigenschaften hat und sie als Buchfigur nicht komplett auf ihren Körper reduziert wird. Ihr Verhalten sowie ihre Zweifel fand ich absolut realistisch und nachvollziehbar. 
Die Annäherungsversuche von Kayson und Lizzy sind süß und bescheren der Geschichte einige liebevolle Momente. Ich mag die Dynamik zwischen den beiden und fand es an keiner Stelle zu kitschig.
»A Fire Between Us« finde ich - nicht nur aufgrund des ganz besonders schönen Covers - den stärksten Teil der Reihe und bekommt von mir vor allem aufgrund der Thematik 4 von 5 Herzen.

3) A Storm Between Us

♥ ♥ ♥ ♡ ♡
384 Seiten 
erschienen bei Knaur

Die Liebe findet ihren Weg, selbst wenn du alle Türen zuschlägst...
Seitdem ihrer besten Freundin etwas Furchtbares passiert ist, wofür Mia sich die Schuld gibt, lässt die Studentin niemanden mehr an sich heran. Einzig ihre Rockband gibt ihr noch etwas Halt. Als Mia bei einer Bandprobe den attraktiven Noah kennenlernt, ist ihr erster Impuls, ihn auf Distanz zu halten. Doch Noahs offene, einfühlsame Art geht Mia unter die Haut - vor allem, als sie realisiert, dass es auch in seinem Leben etwas gibt, das ihn tief verletzt. Doch im Gegensatz zu Mia verschließt sich Noah nicht vor der Welt. Kann er ihr zeigen, wie sie die Mauern, die sie um sich herum errichtet hat, niederreißen kann? Kann er ihr helfen, sich der Liebe und dem Leben wieder zu öffnen?

Im dritten Band der »Between Us«-Reihe wird ein tiefgreifendes Thema behandelt, es ist mir hier aber ziemlich schwer gefallen, überhaupt ins Buch reinzukommen und mit der Protagonistin Mia warm zu werden. Dahingegen mochte ich Noah mit seiner offenen und entspannten Art ganz gerne, habe mit ihm mitgefühlt und fand ihn als Charakter interessant.
Unter schwierigen Umständen finden Mia und Noah zueinander, weshalb sich die Beziehung zwischen den beiden nur sehr langsam entwickelt. Das ist vor dem Hintergrund ihrer Erfahrungen, die sie in der Vergangenheit gemacht haben, auch völlig okay, aber für mich machte es die Handlung an einigen Stellen zu langatmig und ich hätte mir etwas mehr Tempo oder zumindest mehr Spannungselemente gewünscht.
Für die ernste Thematik war mir hier der Schreibstil der Autorin doch etwas zu locker und oberflächlich und sie hat es leider nicht geschafft, mich mit der Geschichte zu packen.
Ebenso wie der erste Band bekommt »A Storm Between Us« von mir daher 3 von 5 Herzen.
 

Fazit zu allen drei Bänden:
Mit den jeweils verschiedenen Aspekten, die in den Büchern der »Between Us«-Reihe aufgegriffen werden, bietet die Buchreihe Anlass, sich mit emotionalen und zum Teil auch schweren Themen auseinanderzusetzen. Daher hätte die Reihe viel Potential. Dieses wird meiner Meinung nach jedoch nicht wirklich ausgeschöpft, da es oft an Tiefgang und teilweise an der Liebe zum Detail fehlt. Somit sind die Bücher meiner Meinung nach zwar ganz schön für zwischendurch, aber kein Highlight. Empfehlen würde ich die Reihe jedem, der gerne College-Geschichten liest.
Share
Tweet
Pin
Share
No Kommentare
♥ ♥ ♥ ♥ ♡
448 Seiten
erschienen im Loewe Verlag

In »Vielleicht Jetzt« geht es um Gabriella, die eigentlich in Brasilien Architektur studiert, doch nun ein Praktikum bei einer Catering-Firma in München macht. Warum? Weil sie ihren Vater, der Chef von Leckerste - der besagten Catering-Firma - ist, kennenlernen möchte. Und so schleust sie sich undercover dort ein, gewinnt in ihren Mitbewohnerinnen Joana und Karla zwei Freundinnen für's Leben und verliebt sich ausgerechnet in ihren unverschämt gut aussehenden Vorgesetzten Anton, der klare Regeln hat, was Beziehungen am Arbeitsplatz angeht...

Zunächst einmal möchte ich festhalten, dass ich ein Fan von so schlichten Covern, wie sie die Vielleicht-Reihe hat, bin. Optisch sprechen mich die Bücher auf jeden Fall schon mal an, aber konnte mich auch der Inhalt überzeugen?
 
Definitiv: Ja!!
Die Protagonistin ist eine witzige, temperamentvolle, mutige und liebenswürdige junge Frau - gerne wäre ich selbst so wie sie. Zusammen mit den beiden anderen WG-Bewohnerinnen (deren Geschichte in Band 2 und 3 erzählt wird) ergibt sich ein sympathisches Trio, das mir mehrmals ein Lächeln auf die Lippen gezaubert hat. Hier merkt man, mit wie viel Liebe die Autorin Carolin Wahl ihre Charaktere entwickelt hat.

Die Geschichte ist nicht wirklich innovativ, sondern bedient sich stereotyper Muster. Der Handlung hätte man etwas mehr Tiefe verleihen und so insgesamt mehr aus dem Buch rausholen können. Dennoch ist es eine unterhaltsame Love Story, die zum Wohlfühlen einlädt und hungrig macht. 😄

Der Schreibstil ist ziemlich einfach - was für diese Geschichte aber genau richtig so ist. Dadurch bietet das Buch ein kurzweiliges Lesevergnügen.

»Vielleicht Jetzt« konnte mich in jedem Fall begeistern. Da es mich allerdings nicht in allen Punkten überzeugen konnte und ich bei den Folgebänden der Trilogie noch Entwicklungspotential sehe, vergebe ich erst einmal vorsichtig nur 4 von 5 Herzen. Ich freue mich aber schon sehr darauf, »Vielleicht Nie« und - wegen des Formel-1-Themas - ganz besonders darauf, »Vielleicht Irgendwann« zu lesen. 💖

Share
Tweet
Pin
Share
No Kommentare
♥ ♥ ♥ ♥ ♡
444 Seiten
erschienen bei Bastei Lübbe
 
Mit der Thriller-Flatrate von Bastei Lübbe bot sich die einmalige Chance, eine spannungsvolle Reise nach Skandinavien zu machen. »Hexenjäger« von Max Seeck ist das zweite von drei Büchern der Thriller-Flatrate und führt uns nach Finnland.
 
Klappentext:
Der Mörder geht nach einem perfiden Plan vor: Detailgetreu stellt er die Morde einer Bestseller-Trilogie nach. Und die sind äußerst brutal und erinnern an mittelalterliche Foltermethoden. Die Opfer - allesamt Frauen. Ist ein Fan der Trilogie durchgedreht? Kommissarin Jessica Niemi und ihr Team ermitteln unter Hochdruck, doch der Mörder ist ihnen immer einen Schritt voraus. Die Ermittler tappen im Dunkeln, bis ihnen klar wird, dass die Opfer Jessica Niemi erschreckend ähnlich sehen ...
 
Worauf lässt man sich bei diesem Buch ein?
Diese Beschreibung traf genau meinen Geschmack: Geheimnisvoll, eine Ermittlerin im Zentrum des Geschehens und mittelalterliche Foltermethoden. Was will man mehr. Wenn man das Buch beginnt zu lesen, wird man sofort im ersten Kapitel von einer Atmosphäre gecatcht, die man sonst nur aus Filmen kennt. Ein Cliffhanger am Ende des ersten Kapitels, der sagt: Lies weiter! Und es sollte nicht der einzige bleiben. Das Buch entwickelte sich zu einem richtigen Page-Turner und zeichnet sich durch Nervenkitzel aus. Begünstigt wird die Spannung auch durch die kurzen Kapitel von wenigen Seiten. Abgesehen davon ist das Buch aufgrund der Schreibweise extrem leicht zu lesen. Dieser Thriller ist also für jeden etwas - sowohl für Neulinge im Genre als auch für Thriller-Experten. 
Handlungsort ist Finnland – das Land, woher auch der Autor Max Seeck stammt. Die Dunkelheit des Winters ist über weite Strecken zu spüren. Sie verleiht dem Setting, in dem sich die Figuren bewegen, Glaubwürdigkeit und an vielen Stellen verhilft das Bild vom dunklen und zugeschneiten Finnland zu mehr Spannung. Der Autor spart nicht mit detailgetreuen Beschreibungen seiner Schauplätze, wodurch die verschriftlichten Bilder tatsächlich im inneren Auge vorbeiziehen. 
Charaktere sind es nicht viele: Ein kleines Ermittlerteam, zu dem die Hauptfigur Jessica Niemi gehört, begleiten wir auf der Suche nach dem Mörder. Dabei folgen wir der Hauptfigur überall hin, wobei es auch Sprünge zu Nebenschauplätzen gibt. Diese finden im Rahmen einer Nebenhandlung statt, die vor der erzählten Zeit spielt und welche Verbindungen, die wichtig für das Verständnis der Handlung sind, erklären. Oftmals fungiert die Nebenhandlung spannungsbereitend und bietet Cliffhanger für die Haupthandlung. Die Nebenfiguren haben teils mehr, teils weniger Tiefgang, was aber nicht schlimm ist, da somit ein erkennbarer Fokus gesetzt wird. 
Kommen wir nun zu weiteren Aspekten des Buches: Mit «Hexenjäger» haben wir meiner Meinung nach einen sehr guten Thriller vor uns, der bis zu den letzten Kapiteln nicht im Ansatz verrät, wer der Mörder sein könnte. Die Lösung des Falls ist zum einen hochspannend zu lesen, zum anderen lässt sie - vor allem am Ende - Raum für Interpretationen des Lesers, da letzten Endes nicht alles vollständig aufgeklärt wurde. Das Ende hat es also in sich - vor allem wenn man gerne eigene Spekulationen anstellt. Das Buch hat es geschafft, mich am Ende zu verwirren und zum Nachdenken zu bringen, was es für mich zu einem gelungenen Buch macht. Andererseits könnten manche dem möglicherweise kritischer gegenüberstehen und behaupten, der Schluss wäre nicht wirklich zu Ende gedacht worden und unfertig. Ich sehe es aber so, dass es dem Leser absichtlich offensteht, wie er für sich die einzelnen Handlungsstränge weiterspinnt und denke, dass diese Offenheit auch durchaus Anlass für eine Fortsetzung gibt...
 
Wie würde ich das Buch nun insgesamt bewerten?
Das Setting ist wunderbar gewählt: düster, verschneit, gruselig. (5/5) 
Die Handlung ist mitreißend und lässt nirgends einen Abbruch dieser Spannung zu. (5/5) 
Das Ende ist etwas verwirrend und hinterlässt offene Fragen. Ein bisschen fühle ich mich dabei auch unbefriedigt, da ein gewisser Teil einfach übersprungen wird. Meiner Meinung nach ist das aber in Ordnung und gibt Interpretationsspielraum für den Leser und eben auch die Möglichkeit für eine Fortsetzung. (3/5) 
Die Hauptfigur ist grundsätzlich nachvollziehbar konzipiert, manchmal fehlt allerdings etwas mehr Hintergrundinformation, um ihr Verhalten besser nachvollziehen zu können. Punktuell könnte man sie also noch weiter ausarbeiten. Trotzdem passt die Hauptfigur so, wie sie geschrieben ist, gut zur Handlung. (3/5) 
Die Nebenfiguren existieren und unterstützen die Hauptfigur. An manchen Stellen könnten auch sie mehr Tiefe bekommen. So liegt das Hauptaugenmerk in jedem Fall auf Jessica. (4/5) 
Das Buch setzt sich aus besonders kurzen Kapiteln zusammen, was ich als sehr angenehm empfunden habe, da man das Buch somit auch mal kurz zwischendurch lesen kann, wenn man nur wenig Zeit hat. Bei spannenden Stellen muss man dann allerdings seine Termine verschieben. 😉 (5/5)
 
Fazit:
Alles in allem gebe ich «Hexenjäger» von Max Seeck 4 von 5 Herzen, und würde das Buch wirklich jedem empfehlen, der auf Thriller steht und auch denjenigen, die bisher nicht wissen, dass sie es tun.
 
 
Diese Rezension wurde von meinem Freund Konstantin geschrieben. Danke Dir! 😊
 


Share
Tweet
Pin
Share
No Kommentare
♥ ♥ ♥ ♥ ♡
128 Seiten
erschienen im Goldmann Verlag
 
Das ist nun schon das sechste Buch von Julia Engelmann und da ich seit ihrem ersten Buch von 2014 ein großer Fan bin, musste ich natürlich auch dieses sofort haben. Ich hatte das Glück, ein Rezensionsexemplar vom Bloggerportal Random House zu ergattern und fand es somit auch schon ein paar Tage vor dem Erscheinungstermin im Briefkasten, was mich riesig gefreut hat. 

Schon mehrfach wurde die Poetry-Slammerin Julia Engelmann als »Stimme einer ganzen Generation« bezeichnet und tatsächlich ist sie eine Meisterin darin, Gedanken, Gefühle und Stimmungen auf poetische Weise zu versprachlichen. Sie schreibt nicht einfach nur Texte, sondern malt mit ihren Worten ganze Bilder. Was macht uns glücklich? Wo gehören wir hin? Wie sieht Glück und Zuhause aus? Darüber reflektiert sie in »Keine Ahnung, was für immer ist«.

Anders als in ihren ersten Büchern enthält dieser Band neben lyrischen Texten auch ein paar wenige, die in Prosa verfasst sind. Diese bringen Abwechslung und verleihen dem Buch aber vor allem eine Struktur. Die Prosatexte verweben sich quasi zu einer eigenen Geschichte und bilden eine für sich allein stehende Textschicht, stellen aber ebenso Zusammenhänge zu den Gedichten her.

Wenn ich das aktuelle Buch mit früheren Büchern von Julia Engelmann vergleiche, fällt mir auf jeden Fall eine Entwicklung im Schreiben auf - leider allerdings nicht nur zum Positiven: Ihre Texte wirken hier ernster als in anderen Bänden und haben ein Stück weit an Leichtigkeit verloren. Sicherlich hängt dies auch mit gewonnener Lebenserfahrung und anderen Lebensumständen zusammen (wir alle verändern uns natürlich über die Zeit hinweg), doch wirken die Texte dadurch für mich nicht mehr wie frei aus dem Herzen gesprochen. Das ist aber mein persönliches Empfinden und muss nicht von jedem geteilt werden! Daher will ich trotz dieses kleinen Kritikpunktes auch für dieses Buch eine klare Leseempfehlung aussprechen! 😊


Share
Tweet
Pin
Share
No Kommentare
♥ ♥ ♥ ♥ ♡
442 Seiten
erschienen im LYX Verlag

Nachdem ich vor einigen Wochen «Wenn Donner und Licht sich berühren» gelesen hatte, habe ich nun gleich zum nächsten Buch aus dem LYX Verlag gegriffen: Mister Romance von Leisa Rayven.

Zunächst muss ich sagen, dass mich das Cover nicht angesprochen hat. Es wirkt, als würde sich dahinter eine billige 08/15-Story nach dem Vorbild von 50 Shades of Grey verbergen. Jedoch hat der Klappentext bei mir Interesse für die Geschichte geweckt: Ein männlicher Escort und eine Journalistin, die seine Machenschaften publik machen will. Hat sie sich nach drei Dates aber in ihn verliebt, bekommt sie keine Story und kann ihre große Karriere vergessen.

Der Roman ist in durchschnittlich lange Kapitel unterteilt. Was ich schon länger nicht mehr bei einem Buch hatte, war, dass die Kapitel auch eigene Titel tragen und nicht nur 1., 2., 3., ... heißen. Da die Kapitelüberschriften noch dazu immer gut gewählt waren und ich wissen wollte, was dahintersteckt, haben sie zum Weiterlesen animiert.

Die Hauptfigur ist Eden Tate, die als Journalistin etwas erreichen möchte. Nachdem sie andauernd nur anspruchslose Clickbait-Artikel schreiben durfte, geht sie für ihre lang ersehnte Karriere einen Deal mit Max Riley alias 'Mister Romance' ein: Er und sie haben drei Dates. Verliebt sie sich bei diesen Dates nicht in ihn, soll sie ihr Exklusivinterview bekommen und hat ihre große Story. Eden glaubt nicht an die Liebe, ihr fällt es schwer, Gefühle zuzulassen und ihr fehlt das Vertrauen in Männer. Doch Max ist ein charmanter Typ und er verkörpert Rollen, die sogar Eden dahinschmelzen lassen. Eden ist ein intelligenter, selbstbewusster und sympathischer Charakter - jemand, den ich gern zur besten Freundin hätte. Genauso nett und sympathisch sind ihre Schwester Asha sowie die Oma der beiden.

Im Gegensatz dazu war ich von den Charakterzügen von 'Mister Romance' nicht so begeistert: er ist meiner Meinung nach zu sehr von sich selbst überzeugt und ihm fehlt das gewisse Etwas.

Leisa Rayven hat einen humorvollen Schreibstil und ich musste an einigen Stellen beim Lesen lachen, was mir nicht so oft passiert. Insgesamt hat mir die Autorin durch ihren Humor ein angenehmes Lesevergnügen bereitet.

Generell kann ich das Buch Leuten weiterempfehlen, die eine lockere Liebesgeschichte mit Gefühlen lesen wollen. Allerdings ist es keine besonders außergewöhnliche Geschichte, ich hätte mir ein originelleres Ende erhofft - deshalb keine 5 Sterne.
Share
Tweet
Pin
Share
No Kommentare
♥ ♥ ♥ ♥ ♡
384 Seiten
erschienen im LYX Verlag
 
Jasmine ist das beliebteste Mädchen an der High School, Elliot ist der absolute Außenseiter - unterschiedlicher könnten die beiden gar nicht sein. Und doch ziehen sie sich gegenseitig an und es gibt eine Leidenschaft, die Jasmine und Elliot verbindet: die Musik. Und so kommen sich die beiden schnell näher und stellen fest, dass sie außer der Musik auch noch das Gefühl der Einsamkeit verbindet. 
Unerwartet muss Jasmine eines Tages die Stadt verlassen und erst einige Jahre später kehrt sie zurück und die beiden stehen sich wieder einander gegenüber. Jedoch hat sich das Leben der beiden verändert, die Zeit hat Narben hinterlassen und die Realität holt sie schon bald ein... 
 
Ich habe schon viel gutes über die Autorin Brittainy C. Cherry gehört und nun habe ich auch endlich selbst ein Buch von ihr gelesen. Was soll ich sagen? Ich kann mich dem Hype anschließen! Ihr Schreibstil ist unheimlich fesselnd und absolut bemerkenswert. Dadurch bereitet sie nicht nur ein schnelles Lesevergnügen, sondern ihr gelingt es auch, Emotionen so gut zu transportieren, dass ich an der ein oder anderen Stelle wirklich einen Kloß im Hals und Tränen in den Augen hatte. Sowas passiert bei mir tatsächlich nur sehr selten. 
 
Die Geschichte ist durchaus keine lockerleichte Lektüre, sondern es werden einige emotionale Themen und Schicksalsschläge verhandelt. Sie zeigt aber ebenso, dass Herzen wieder heilen können, wenn man den richtigen Menschen um sich hat. Ich hatte jedoch das Gefühl, dass die Tiefgründigkeit der Geschichte, die mich anfangs sehr berührt und begeistert hat, im weiteren Verlauf etwas verloren geht und die Geschichte im zweiten Teil oberflächlicher wird. Dadurch büßt das Buch ein wenig seiner Stärke ein. 
 
Die beiden Hauptfiguren gefallen mir sehr gut, da sie authentisch sind und sich gegenseitig perfekt ergänzen. Ich bewundere ihren Mut und fand beide auf ihre Art sehr inspirierend. Zusammen mit den übrigen Charakteren, bei denen beispielsweise mit Jasmines Mutter auch ein kühler, unsympatischer Charakter dabei ist, ergibt die Figurenkonzeption ein rundes Gesamtbild. 
 
Ganz besonders toll gefällt mir das Cover (ich weiß, ein sehr oberflächliches Kriterium), durch das sich das Buch in meinem Bücherregal wunderbar zwischen meinen anderen Schätzen aus dem LYX-Verlag einreiht. 
 
Mit »Wenn Donner und Licht sich berühren« hat Brittainy C. Cherry eine unglaublich emotionale Liebesgeschichte mit bezaubernden Charakteren geschrieben. Da mir aber das gewisse Extra für ein perfektes Buch gefehlt hat und die Handlung im zweiten Teil gegenüber dem ersten etwas schwächelt, bekommt es von mir 4 von 5 Herzen. 
 
 

Share
Tweet
Pin
Share
No Kommentare
♥ ♥ ♥ ♥ ♡  
944 Seiten  
erschienen im Heyne Verlag

Endlich. Nachdem ich Band 1 und 2 schon gefühlt vor Ewigkeiten gelesen habe – es ist tatsächlich schon vier und drei Jahre her (Hilfe, die Zeit vergeht so schnell!) – habe ich es nun endlich auch geschafft, den dritten Band »After Love« zu lesen. Viel zu lange lag er schon auf meinem SuB. Zum Inhalt möchte ich diesmal nichts schreiben, da erstens die Gefahr, Leute zu spoilern, die den ersten und zweiten Band noch nicht gelesen haben, zu hoch wäre und zweitens – der eigentliche Grund – ich beim besten Willen nicht weiß, wie ich den Inhalt von fast 1000 Seiten hier kurz und knapp zusammenfassen soll. Einiges habe ich vermutlich sogar schon wieder vergessen. Ja, es passiert einerseits viel in einem so dicken Buch und andererseits auch doch wieder kaum Neues. Aber fangen wir von vorne an:
Am Anfang fiel es mir nach der langen Pause, in der ich in eine Menge andere Bücher eingetaucht bin, schwer, in die Geschichte reinzufinden. Ich wusste nicht mehr jedes Detail aus den ersten beiden Bänden – nur noch die grobe Handlung. Dennoch habe ich es nach wenigen Kapiteln geschafft und war wieder mittendrin in meinem Mitleid mit Tessa.

Im Verhältnis zu der Seitenanzahl findet – wie bei der Reihe gewohnt – wenig Handlung statt. Aber dennoch hatte ich das Gefühl, dass in »After Love« mehr passiert, als in den beiden Vorgängern. Dieses ewige Hin und Her geht mir richtig auf den Zeiger und zudem finde ich, dass die Autorin an unpassenden Stellen auf einmal erotische Szenen eingebaut hat – und das sehr, sehr oft. Band 1 fand ich da noch aufregend, weil Hardin Tessa langsam an körperliche Intimitäten herangeführt hat. Aber nach den ersten beiden Bänden – die sich ja auch nicht gerade durch Kürze auszeichnen – erwarte ich mir auch mal eine Progression in der Handlung. Immerhin aber werden neue Charaktere eingeführt, welche der Geschichte einen frischen Touch geben. Und auch Hardins charakterliche Entwicklung hat mir gut gefallen: Konnte ich ihm am Anfang des Buches noch den Hals umdrehen, weil er wütend auf Tessa ist und sie als Individuum total einschränkt während er gleichzeitig viel größeren Mist verzapft und sich benimmt wie ein A****loch, verändert er sich zum Ende hin doch auf positive Weise und benimmt sich gegenüber Tessa schon fast wie ein ganz ‚normaler‘ Beziehungspartner.

Anna Todds gewöhnlicher lockerer Schreibstil lässt einen als Leser nur so über die Seiten fliegen. Natürlich ist es kein hochtrabender Literaturklassiker, aber ich fühle mich durch Tessa und Hardin unterhalten und selten habe ich das Gefühl, dass sich die Geschichte unnötig in die Länge zieht. Sexszenen, die so ähnlich schon vorher zehnmal vorkamen, überfliege ich dann eben einfach schnell.

Die Meinungen über die After-Reihe sind ja sehr gespalten: man liebt sie oder man hasst sie. Aber bei mir ist das so eine Hassliebe: Ich habe damit angefangen, also muss ich die Reihe auch zu Ende lesen. Egal, ob ich beim Lesen der Reihe schon öfter mit dem Gedanken gespielt habe, sie abzubrechen. Ich habe es nicht über’s Herz gebracht und ich werde es ebenso nicht über’s Herz bringen, »After Forever« wegzulassen und die Reihe unvollendet in meinem Regal stehen zu lassen. Im Gegenteil: Das Ende von »After Love« hat mich jetzt doch schon wieder total neugierig gemacht, wie es wohl weitergeht. Du kannst mir ja gerne mal deine Meinung über Anna Todds Buchreihe in die Kommentare schreiben – aber bitte nicht spoilern! 😉

Schlussendlich bin ich der Meinung, dass sich die Autorin vom ersten zum dritten Band gesteigert hat und uns mit der Geschichte um Tessa und Hardin ein tolles Gesamtwerk liefert, dass man insgesamt hier und da etwas kürzen hätte können. Trotz, dass ich einige Kritik geübt habe, überwiegen bei mir doch die Stärken des Romans sowie die Freude, die ich während dem Lesen empfunden habe und deshalb gebe ich 4 von 5 Herzen.

Share
Tweet
Pin
Share
No Kommentare
♥ ♥ ♥ ♥ ♡
400 Seiten
erschienen im Heyne Verlag

Ein paradiesischer Sommer auf der idyllischen, italienischen Insel Capri – das erlebt Isa, nachdem sie sich kurzerhand dazu entschloss, auf eine Stellenanzeige, in der nach einer persönlichen Assistentin für Recherche- und Schreibarbeiten gesucht wird, zu antworten. Aufgegeben hat diese Annonce die einmal sehr berühmte Schriftstellerin Mitzi Hauptmann. Sie wohnt mittlerweile in einer alten, schicken Villa am Meer auf der Insel Capri. Dorthin wird Isa für ein paar Monate ziehen und dabei mehr erleben, als sie sich je erhofft hätte. Denn sie werden zum einen tief in Mitzis Vergangenheit graben, zum anderen wird aber auch Isa gewaltig der Kopf verdreht.
 
Die Geschichte, die Emma Sternberg da geschrieben hat, hat mir unglaublich gut gefallen! Sehr gut konnte ich mich in Isa hineinfühlen, ich war von Anfang an im Geschehen drin und wollte unbedingt, dass sich Isas Leben zum Positiven hinwendet. Aber auch die anderen Charaktere, denen Isa auf Capri begegnet – Mitzi, Massimo und Luca – sind alle Sympathieträger. Die Atmosphäre, die von der Autorin geschaffen wurde, ist angenehm sowie einladend und am liebsten hätte ich auf der Stelle meine sieben Sachen gepackt und einen Flieger nach Italien genommen.
 
Nur an ganz wenigen Stellen im Buch konnte der Spannungsbogen nicht so recht aufrechterhalten werden, wodurch mein Lesefluss etwas stagnierte. Dafür habe ich in meiner Bewertung einen Punkt abgezogen. Aber ansonsten wirklich ein ganz tolles Buch und besonders geeignet als Urlaubs- bzw. Strandlektüre.
 
Im Moment ist der Sommer zwar noch ein paar Wochen entfernt und deshalb könnte man wohl meinen, ich hätte mit dem Lesen von „Azurblau für Zwei“ lieber noch etwas warten sollen… Stattdessen konnte es aber meine Vorfreude auf den Sommer wecken und ich hoffe, dass die ersten richtig warmen Tage nicht mehr allzu lang auf sich warten lassen.
Share
Tweet
Pin
Share
No Kommentare
Older Posts

About me


Categories

rezension 4 Sterne 5 Sterne Roman reading thriller 3 Sterne New Adult Jugendbuch about me Poesie lesemonat Hörbuch bookshelf bücherregal neue bücher 2 Sterne challenge sachbuch sub tipps Comic Gedichte Graphic Novel Kinderbuch Klassiker Serie erotik facts film halloween meinung sci-fi

Blog Durchstöbern

Blog Archive

  • August 2022 (2)
  • Juli 2022 (3)
  • Juni 2022 (2)
  • Mai 2022 (2)
  • April 2022 (1)
  • März 2022 (2)
  • Februar 2022 (4)
  • Januar 2022 (2)
  • Dezember 2021 (1)
  • Juni 2021 (1)
  • Februar 2021 (1)
  • November 2020 (1)
  • Oktober 2020 (1)
  • August 2020 (1)
  • Juni 2020 (1)
  • März 2020 (1)
  • Februar 2020 (1)
  • Januar 2020 (1)
  • Dezember 2019 (1)
  • November 2019 (1)
  • Oktober 2019 (2)
  • September 2019 (2)
  • Juli 2019 (1)
  • April 2019 (1)
  • März 2019 (2)
  • Februar 2019 (1)
  • Oktober 2018 (5)
  • September 2018 (5)
  • August 2018 (4)

Created with by ThemeXpose