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Splendid Tales

♥ ♥ ♥ ♥ ♡
432 Seiten
erschienen im cbt Verlag
 
Simone Elkeles interpretiert in ihrem Liebesroman für Jugendliche und junge Erwachsene »Du oder das ganze Leben« Shakespeares Romeo und Julia neu:  Brittany ist das schönste und beliebteste Mädchen der High School, das aus einer reichen Familie stammt und in einer vornehmen Gegend wohnt. Alex ist ein lateinamerikanischer Bad Boy aus dem Problemviertel und Mitglied der Gang Latino Blood. Als die beiden gemeinsam an einem Chemieprojekt arbeiten sollen, treffen Perfektion und Gefahr aufeinander. Brittany und Alex hegen großes Misstrauen gegenüber dem jeweils anderen und wollen anfangs nichts miteinander zu tun haben. Doch mit der Zeit erkennen sie, dass die Vorurteile, die sie über den anderen hatten, eventuell doch nicht ganz der Wahrheit entsprechen. Sie lassen sich aufeinander ein und kommen sich näher, doch ihr jeweiliges Umfeld ist mit der Beziehung ganz und gar nicht einverstanden...

Bei »Du oder das ganze Leben« handelt es sich um eine typische Enemies-to-Friends-Geschichte, die sowohl im Hinblick auf die Charaktere als auch hinsichtlich des Inhalts mit vielen Klischees spielt und im Handlungsverlauf nicht besonders innovativ, sondern sehr vorhersehbar ist. Doch neben der Lovestory, die den meisten Platz des Buches einnimmt, werden auch problematische Themen wie soziale Gegensätze, Vorurteile und Rassismus angesprochen, weshalb das Buch in jedem Fall lesenswert ist.

Durch die wechselnde Perspektive - die Kapitel sind alternierend aus Brittanys und Alex' Sicht geschrieben - sind die beiden Hauptprotagonisten sehr nahbar. Als Leserin konnte ich mich in beide Seiten hineinfühlen und die Gedanken, Gefühle und Handlungen der Figuren sehr gut nachvollziehen. Dies schaffen nicht immer alle Bücher, weshalb darin für mich ein großer Pluspunkt besteht.

Am Anfang läuft die Geschichte sehr langsam an und das erste Drittel fand ich persönlich etwas zäh. Gegen Ende wird die Handlung hingegen sehr temporeich und fast schon sprunghaft. Dies wirkt ein bisschen so, als wäre der Autorin auf einmal der Platz ausgegangen und als wollte sie den Roman schnellstmöglich zu Ende bringen. Dadurch bin ich zwar in den letzten Kapiteln nur so durch die Seiten geflogen und hatte das Buch dann schnell beendet, aber eigentlich hätte ich mir gewünscht, dass es noch mehr in die Tiefe geht und ich war dann etwas traurig, dass es so schnell zu Ende war.

Auch mit dem Schreibstil von Simone Elkeles musste ich mich anfangs erst einmal anfreunden. Er ist eigentlich sehr einfach, doch stellenweise werden veraltete, nicht mehr unbedingt gebräuchliche Wörter verwendet (das liegt ggf. daran, dass es eine Neuauflage ist und die Originalfassung schon 2008 geschrieben wurde) und die spanischen Ausdrücke in Alex' Passagen sorgen zwar einerseits für Authentizität, erschweren aber andererseits das Lesen, wenn man kein Spanisch versteht.
 
Das Cover der Neuauflage ist richtig gut gelungen und passt im Bücherregal hervorragend zum modernen Stil anderer New-Adult-Bücher.

Alles in allem ist es für mich ein solider Jugend- oder New-Adult-Roman, den ich vor allem denjenigen empfehlen würde, die gerne eine einfache, gefühlvolle High-School-Geschichte mit klischeehaften Charakteren lesen möchten. Es war eine nette Lektüre, die ich zwischendurch bei Sonnenschein im Schwimmbad oder auf der Terrasse sehr genossen habe. 😊 Insgesamt vergebe ich 4 von 5 Herzen. 💜

Vielen Dank an die Penguin Randomhouse Verlagsgruppe, die mir »Du oder das ganze Leben« als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben! Dies beeinflusst meine Rezension selbstverständlich in keinster Weise, sondern ich habe unabhängig meine persönliche Meinung zum Buch wiedergegeben.
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♥ ♥ ♥ ♥ ♥
416 Seiten
erschienen im Loewe Verlag

Zur Einstimmung auf das Formel-1-Rennwochenende in Österreich - mein erstes Rennen, bei dem ich vor Ort dabei sein werde - habe ich mit großer Begeisterung den dritten Band der »Vielleicht«-Reihe von Carolin Wahl gelesen. 😊

»Vielleicht Irgendwann« handelt von der dritten WG-Bewohnerin Karla, deren Leidenschaft der Motorsport ist. Früher ist sie selbst Kart gefahren, doch ihre Eltern konnten sich dieses kostspielige Hobby irgendwann nicht mehr leisten. Als Henning in ihr Leben tritt, erhält die chaotische Studentin mit chronischen Geldsorgen ein Angebot, dass sie unverhofft zurück in die Welt des Motorsports führt: Sie soll die Freundin des aufstrebenden Formel-2-Stars spielen. Dadurch würden sich Karlas finanzielle Probleme in Luft auflösen und Henning wäre sein Bad-Boy-Image los. Aber was passiert, wenn man nicht mehr zwischen einer vorgespielten Liebe und echten Gefühlen unterscheiden kann?

 
Auf die Buchreihe bin ich überhaupt erst wegen des Motorsport-Themas gestoßen und weil ich schon so gespannt auf »Vielleicht Irgendwann« war, habe ich die ersten beiden Bände schon in kurzer Zeit durchgelesen. (Die Rezensionen zu »Vielleicht Jetzt« und »Vielleicht Nie« könnt ihr lesen, wenn ihr auf die jeweiligen Links klickt.) Gott sei Dank wurde ich nicht enttäuscht: Sowohl die ersten beiden Teile als auch der Abschluss der Trilogie konnten mich definitiv begeistern.

Inhaltlich merkt man bei diesem Buch, wie sehr die Autorin selbst für das Thema Formel 1 brennt, dass sie sich gut auskennt, auch auf Details eingeht und Anspielungen auf reale Ereignisse mit unterbringt. Natürlich tritt, der Tatsache geschuldet, dass es immer noch ein New-Adult-Roman ist und die Liebesgeschichte um Karla und Henning im Mittelpunkt stehen soll, das Renngeschehen oft in den Hintergrund. Insgesamt ist es aber die perfekte Mischung aus Formel 1 und Romantik und dafür liebe ich das Buch! 💗

In die sympathischen Protagonistinnen der Trilogie - Gabriella, Joana und Karla - habe ich mich ohnehin schon lange verliebt und ich fand es toll, nun auch die liebenswerte Persönlichkeit von Karla noch genauer kennenzulernen. Dass die Autorin Carolin Wahl viel Liebe in die Entwicklung ihrer Charaktere steckt, hat mir der dritte Band nur nochmals bestätigt.

Der einfache und humorvolle Schreibstil der Autorin, der mich an einigen Stellen zum Schmunzeln bringt, gefällt mir nach wie vor und ich habe mich die ganze Lektüre über gut unterhalten gefühlt. 

Die Trilogie hat sich nun für mich wirklich zu einer Herzensreihe entwickelt, sodass ich ein klein wenig traurig bin, keine weiteren Geschichten über die liebgewonnene Münchner WG lesen zu können. 🥲 Mit ganz ganz viel Liebe bekommt »Vielleicht Irgendwann« 5 von 5 Herzen von mir.
 
 
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In den letzten Wochen habe ich mich drei Geschichten von Nina Bilinszki, an die ich dem wunderschönen Cover und der Beschreibung nach hohe Erwartungen hatte, gewidmet und bin in die Schicksale von Avery & Theo, Lizzy & Kayson und Mia & Noah abgetaucht...
 

1) An Ocean Between Us

♥ ♥ ♥ ♡ ♡
352 Seiten
erschienen bei Knaur
 
Was macht dein Leben aus, wenn dein größter Traum zerplatzt?
Avery Cole wünscht sich nichts sehnlicher, als Ballett zu tanzen, doch dann zerstört ein schwerer Autounfall ihren Lebenstraum. 
Am Boden zerstört und nicht wissend, was sie mit ihrem Leben anfangen soll, nimmt Avery ein Studium am LaGuardia Community College auf. In ihrer ersten Vorlesung lernt sie einen arroganten Mann kennen, der herablassende Bemerkungen über ihre Verletzung macht: Theo Jemison, der gefeierte Starschwimmer des Colleges. Zu dumm nur, dass Schwimmen eine der wenigen Sportarten ist, die Avery mit ihrem kaputten Rücken noch ausüben kann und ausgerechnet Theo ihren Kurs trainiert.
Wohl oder übel verbringt sie mehr Zeit mit ihm und lernt eine ganz andere, viel nettere Seite von ihm kennen, die er ansonsten hinter der arroganten Fassade versteckt. Doch als er sie plötzlich wieder wegstößt, muss sich Avery fragen, wer der wahre Theo ist ...
 
Avery und Theo erleben in ihrer gemeinsamen Geschichte viele Höhen und Tiefen, wobei manche dramatischen Momente wie Theos Geheimnis sich nicht sehr natürlich in die Handlung einfügen, sondern sehr konstruiert wirken. Auch ansonsten ist die komplette Handlung sehr typisch angelegt, bietet wenig Innovation und die Wendung war vorhersehbar. Dieses Problem habe ich mit New-Adult-Büchern häufiger, doch schaffen es andere Autorinnen meist trotzdem, ihren Geschichten das gewisse Etwas zu verleihen, das mir hier gefehlt hat.
Die Chemie zwischen den beiden Protagonisten hat an sich gepasst und ich mochte die humorvolle und zum Teil auch sarkastische Art der beiden. Jedoch hätten beide Charaktere noch mehr Tiefe vertragen können und ich fand nicht alle Charakterzüge und Handlungen nachvollziehbar. Auch der Funken der großen Liebe ist auf mich nicht übergesprungen.
Dennoch konnte mich das Buch bei der Stange halten und ich hatte es recht schnell durch, was auf jeden Fall für den Schreibstil von Nina Bilinszki spricht.
»An Ocean Between Us« hat mich wirklich nicht vom Hocker gehauen, war als leichte Unterhaltung zum Abschalten aber ganz nett zu lesen und bekommt daher 3 von 5 Herzen.
 

2) A Fire Between Us

♥ ♥ ♥ ♥ ♡
368 Seiten
erschienen bei Knaur 

Bist du bereit, dich selbst zu lieben?
Lizzy Carmichael ist schlagfertig, witzig und beliebt, fühlt sich jedoch schon ihr ganzes Leben lang unwohl mit ihrer Figur und ist überzeugt, dass niemand sie mit ihrer Figur jemals attraktiv finden kann. Nicht im Traum glaubt sie daran, dass der durchtrainierte und gutaussehende Basketballer Kayson Washington Interesse an ihr haben könnte, und  nimmt seine Flirtversuche daher überhaupt nicht ernst. Erst als sie zusammen im örtlichen Tierheim arbeiten, kommen sich die beiden näher, und langsam lernt Lizzy, sich gegenüber Kayson zu öffnen.
Je näher sie aber Kayson kommt, desto größer werden die Zweifel in Lizzys Kopf. Zum ersten Mal wünscht sie sich, sie wäre schlank, um jemand anderem zu gefallen. Doch damit bringt sie nicht nur ihre Beziehung zu Kayson, sondern auch sich selbst in große Gefahr ...

Mit dem Thema sowie der Protagonistin des zweiten Bandes konnte ich mich selbst sehr gut identifizieren und ich konnte ihre Gefühle nachempfinden. Die emotionale Geschichte hat mich mitgenommen und alte Erinnerungen wieder wachgerufen. Sie hätte für meinen Geschmack aber stellenweise noch mehr in die Tiefe gehen können.
Besonders gelungen fand ich, dass Lizzy trotz dessen, dass sie an ihrem Äußeren zweifelt, eine gesunde Portion Selbstbewusstsein, Schlagfertigkeit und andere tolle Charaktereigenschaften hat und sie als Buchfigur nicht komplett auf ihren Körper reduziert wird. Ihr Verhalten sowie ihre Zweifel fand ich absolut realistisch und nachvollziehbar. 
Die Annäherungsversuche von Kayson und Lizzy sind süß und bescheren der Geschichte einige liebevolle Momente. Ich mag die Dynamik zwischen den beiden und fand es an keiner Stelle zu kitschig.
»A Fire Between Us« finde ich - nicht nur aufgrund des ganz besonders schönen Covers - den stärksten Teil der Reihe und bekommt von mir vor allem aufgrund der Thematik 4 von 5 Herzen.

3) A Storm Between Us

♥ ♥ ♥ ♡ ♡
384 Seiten 
erschienen bei Knaur

Die Liebe findet ihren Weg, selbst wenn du alle Türen zuschlägst...
Seitdem ihrer besten Freundin etwas Furchtbares passiert ist, wofür Mia sich die Schuld gibt, lässt die Studentin niemanden mehr an sich heran. Einzig ihre Rockband gibt ihr noch etwas Halt. Als Mia bei einer Bandprobe den attraktiven Noah kennenlernt, ist ihr erster Impuls, ihn auf Distanz zu halten. Doch Noahs offene, einfühlsame Art geht Mia unter die Haut - vor allem, als sie realisiert, dass es auch in seinem Leben etwas gibt, das ihn tief verletzt. Doch im Gegensatz zu Mia verschließt sich Noah nicht vor der Welt. Kann er ihr zeigen, wie sie die Mauern, die sie um sich herum errichtet hat, niederreißen kann? Kann er ihr helfen, sich der Liebe und dem Leben wieder zu öffnen?

Im dritten Band der »Between Us«-Reihe wird ein tiefgreifendes Thema behandelt, es ist mir hier aber ziemlich schwer gefallen, überhaupt ins Buch reinzukommen und mit der Protagonistin Mia warm zu werden. Dahingegen mochte ich Noah mit seiner offenen und entspannten Art ganz gerne, habe mit ihm mitgefühlt und fand ihn als Charakter interessant.
Unter schwierigen Umständen finden Mia und Noah zueinander, weshalb sich die Beziehung zwischen den beiden nur sehr langsam entwickelt. Das ist vor dem Hintergrund ihrer Erfahrungen, die sie in der Vergangenheit gemacht haben, auch völlig okay, aber für mich machte es die Handlung an einigen Stellen zu langatmig und ich hätte mir etwas mehr Tempo oder zumindest mehr Spannungselemente gewünscht.
Für die ernste Thematik war mir hier der Schreibstil der Autorin doch etwas zu locker und oberflächlich und sie hat es leider nicht geschafft, mich mit der Geschichte zu packen.
Ebenso wie der erste Band bekommt »A Storm Between Us« von mir daher 3 von 5 Herzen.
 

Fazit zu allen drei Bänden:
Mit den jeweils verschiedenen Aspekten, die in den Büchern der »Between Us«-Reihe aufgegriffen werden, bietet die Buchreihe Anlass, sich mit emotionalen und zum Teil auch schweren Themen auseinanderzusetzen. Daher hätte die Reihe viel Potential. Dieses wird meiner Meinung nach jedoch nicht wirklich ausgeschöpft, da es oft an Tiefgang und teilweise an der Liebe zum Detail fehlt. Somit sind die Bücher meiner Meinung nach zwar ganz schön für zwischendurch, aber kein Highlight. Empfehlen würde ich die Reihe jedem, der gerne College-Geschichten liest.
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♥ ♥ ♥ ♥ ♥
416 Seiten
erschienen im Loewe Verlag

Joana lebt ein geordnetes Leben: Sie studiert Biochemie, wohnt mit ihren Freundinnen Karla und Gabriella in einer WG und ist schon seit mehreren Jahren in einer Beziehung. Doch dieses Leben entspricht nicht dem, was sie sich immer erträumt hat, ihre wahren Wünsche und Träume von der Zukunft verbirgt sie tief in ihrem Inneren und nie ist Joana so richtig glücklich. Als Karlas Bruder Kilian, den Joana schon seit ihrer Kindheit kennt, nach München zieht, macht dieser mit seinen provokanten Sprüchen und actionreichen Unternehmungen Joanas Leben zu einer Achterbahnfahrt. Obwohl Kilian, der den Nervenkitzel liebt, auf den ersten Blick so gar nicht in ihren sicheren, geregelten Alltag zu passen scheint, blickt er als Einziger hinter Joanas Fassade und erkennt ihre Zukunftsängste und wahren Träume. Dank ihm kann Joana ihre dunkle Vergangenheit endlich loslassen und ihre Träume verwirklichen...

Nachdem im ersten Band die Geschichte von Gabriella und Anton erzählt wurde, lernt man in »Vielleicht Nie« Joana näher kennen. Anfangs habe ich mir mit ihrem Charakter zugegebenermaßen etwas schwer getan und bin nicht wirklich warm mit ihr geworden. Je weiter die Geschichte aber voranschritt und mehr Informationen über Joanas Vergangenheit und Hintergründe eröffnete, desto mehr Parallelen konnte ich zwischen ihr und mir erkennen, wodurch die Figur für mich ein hohes Identifikationspotenzial aufweist. Kilian mit seiner einfühlsamen Art mochte ich außerdem total gerne und ich habe mich sofort in ihn verliebt. Auch er legt über die Geschichte hinweg eine Entwicklung hin und ist der perfekte Gegenpol zu Joana.

Die Beziehung der beiden ist aber keinesfalls kitschig, sondern erhält durch die Sticheleien, die sich die beiden hin und wieder liefern, eine gute Pirse Humor und ist gleichzeitig auch ernst und tiefgründig. Die Offenheit und Ehrlichkeit der beiden sowie die Tiefe ihrer Beziehung hat mir gegenüber Anton und Brie im ersten Teil viel besser gefallen.
 
Die Stadt München als Setting finde ich nach wie vor sehr schön und da darf die Wiesn als Schauplatz natürlich nicht fehlen. Die Autorin Carolin Wahl hat eine wundervolle Atmosphäre gezaubert und ihr lockerer Schreibstil lässt einen regelrecht durch die Seiten fliegen, weshalb man die Bücher leider viel zu schnell ausgelesen hat.

Die wunderschöne und prickelnde Liebesgeschichte bereitet einem wirklich Herzklopfen. Daher bekommt »Vielleicht Nie« 5 von 5 Herzen und ich kann die »Vielleicht«-Reihe jedem New-Adult-Liebhaber nur empfehlen! 💗

Nun kann ich es kaum noch erwarten, auch den dritten Teil endlich zu lesen, der in meinem Bücherregal schon in den Startlöchern steht. 😊

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♥ ♥ ♥ ♥ ♡
448 Seiten
erschienen im Loewe Verlag

In »Vielleicht Jetzt« geht es um Gabriella, die eigentlich in Brasilien Architektur studiert, doch nun ein Praktikum bei einer Catering-Firma in München macht. Warum? Weil sie ihren Vater, der Chef von Leckerste - der besagten Catering-Firma - ist, kennenlernen möchte. Und so schleust sie sich undercover dort ein, gewinnt in ihren Mitbewohnerinnen Joana und Karla zwei Freundinnen für's Leben und verliebt sich ausgerechnet in ihren unverschämt gut aussehenden Vorgesetzten Anton, der klare Regeln hat, was Beziehungen am Arbeitsplatz angeht...

Zunächst einmal möchte ich festhalten, dass ich ein Fan von so schlichten Covern, wie sie die Vielleicht-Reihe hat, bin. Optisch sprechen mich die Bücher auf jeden Fall schon mal an, aber konnte mich auch der Inhalt überzeugen?
 
Definitiv: Ja!!
Die Protagonistin ist eine witzige, temperamentvolle, mutige und liebenswürdige junge Frau - gerne wäre ich selbst so wie sie. Zusammen mit den beiden anderen WG-Bewohnerinnen (deren Geschichte in Band 2 und 3 erzählt wird) ergibt sich ein sympathisches Trio, das mir mehrmals ein Lächeln auf die Lippen gezaubert hat. Hier merkt man, mit wie viel Liebe die Autorin Carolin Wahl ihre Charaktere entwickelt hat.

Die Geschichte ist nicht wirklich innovativ, sondern bedient sich stereotyper Muster. Der Handlung hätte man etwas mehr Tiefe verleihen und so insgesamt mehr aus dem Buch rausholen können. Dennoch ist es eine unterhaltsame Love Story, die zum Wohlfühlen einlädt und hungrig macht. 😄

Der Schreibstil ist ziemlich einfach - was für diese Geschichte aber genau richtig so ist. Dadurch bietet das Buch ein kurzweiliges Lesevergnügen.

»Vielleicht Jetzt« konnte mich in jedem Fall begeistern. Da es mich allerdings nicht in allen Punkten überzeugen konnte und ich bei den Folgebänden der Trilogie noch Entwicklungspotential sehe, vergebe ich erst einmal vorsichtig nur 4 von 5 Herzen. Ich freue mich aber schon sehr darauf, »Vielleicht Nie« und - wegen des Formel-1-Themas - ganz besonders darauf, »Vielleicht Irgendwann« zu lesen. 💖

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♥ ♥ ♥ ♡ ♡ 
512 Seiten 
erschienen im Rowohlt Verlag
 
Jahrelang stand es auf meiner Wunschliste, weil es mir immer wieder von Freundinnen und anderen Buchbloggern empfohlen wurde, und im Januar habe ich es nun endlich gelesen: »Kirschroter Sommer«. Es war der erste Roman, den ich als eBook gelesen habe - einfach aus dem Grund, weil es im Vergleich zum Buch sehr viel günstiger war. 
Passend zum Valentinstag kommt hier nun mein Leseeindruck von diesem Liebesroman:


Zum Cover: Mich persönlich spricht dieses Cover überhaupt nicht an, da es mich stört, wenn Personen auf dem Cover abgebildet sind und dadurch die eigene Vorstellungskraft beschränkt wird. Natürlich ist in diesem Punkt auch zu berücksichtigen, dass das Buch nun schon vor über zehn Jahren erschienen ist und sich in dieser Zeit die Konventionen der Covergestaltung natürlich gewandelt haben. Es kann gut sein, dass ein solches Cover 2011 modern war und bei vielen Leserinnen und Leser gut angekommen ist, dennoch trifft es meinen Geschmack leider nicht.

Zur Handlung: Die Geschichte ist grundsätzlich authentisch und wird durch eine humorvolle und erfrischende Erzählweise aufgelockert. Dadurch liest sie sich sehr flüssig und selbst ich, die ich eigentlich eine langsame Leserin bin, hatte das Buch für die nicht ganz geringe Seitenanzahl schnell durch. 
Zwischen Emily und Elyas gab es in der Vergangenheit einige Missverständnisse, welche im Handlungsverlauf aufgedeckt werden, sodass man Stück für Stück das Verhalten der Protagonistin besser verstehen kann. Trotzdem geschehen für meinen Geschmack etwas zu viele Zufälle, was die Geschichte konstruiert wirken lässt. Insgesamt ist die Story also ganz nett, das Potential wurde bei der Handlungskonzeption allerdings nicht vollständig ausgeschöpft. Stellenweise wird die Handlung quasi überhaupt nicht vorangetrieben und mir fehlt ein stetiger Handlungsaufbau hin zu einem Höhepunkt.

Zu den Figuren: Im Fokus stehen die beiden Protagonisten Emely und Elyas, wobei die Geschichte aus der Ich-Perspektive Emelys erzählt wird und man als Leser somit in erster Linie Einblick in ihre Gedanken- und Gefühlswelt erhält. Ich lese gerne Bücher, die in der Ich-Perspektive geschrieben sind, weshalb dies schon mal ein Pluspunkt ist. 
Neben diesen beiden Figuren gibt es noch Alex - beste Freundin von Emely und Schwester von Elyas. Das Verhalten aller drei Charaktere - aber insbesondere der beiden weiblichen - ist für ihr Alter meiner Meinung nach sehr kindisch. Emely und Alex werden als 23-jährige Studentinnen beschrieben - hätte ich als Leser diese Informationen jedoch nicht, hätte ich sie eher auf 15 oder 16 Jahre geschätzt. Das Benehmen ist alles in allem doch sehr jugendlich und naiv und zeugt überhaupt nicht von Reife, was einfach nicht zu dem Bild passt, das ich von Leuten, die in meinem Alter - also Anfang/Mitte 20 sind - habe. Einerseits ist mir klar, dass nur die fehlende Kommunikation dazu führt, dass Missverständnisse so lange aufrecht erhalten bleiben und die Geschichte dadurch am Laufen bleibt. Andererseits dachte ich mir an ganz vielen Stellen, dass die Protagonisten einfach mal miteiander reden sollten - wie es erwachsene Menschen normalerweise tun würden - und sich dadurch so vieles relativ schnell auflösen würde. Deshalb hat mich vor allem das Verhalten Emelys nach einer gewissen Zeit einfach nur noch genervt.
 
Mein Fazit: »Kirschroter Sommer« ist eine ganz nette, aber auch belanglose Geschichte für zwischendurch, die Charaktere sind allerdings ziemlich nervig. Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass mir die Geschichte im Teenager-Alter deutlich besser gefallen hätte als heute - vermutlich bin ich also einfach etwas zu spät dran gewesen mit diesem Buch. Für Leserinnen im Alter von 14 - 18 Jahren würde ich es also trotz der 3-Sterne-Bewertung meinerseits weiterempfehlen. 
Und auch ich werde, gleichwohl mich der erste Teil nicht überzeugen konnte, wohl den zweiten Teil »Türkisgrüner Winter« lesen, weil ich nichtsdestotrotz interessiert daran bin, wie sich die Protagonisten Emely und Elyas weiterentwickeln. Vor allem aber bin ich auch gespannt auf den dritten Teil »Sonnengelber Frühling«, den die Autorin Carina Bartsch rund acht Jahre nach Erscheinen von Band 1 und 2 herausgebracht hat. Denn wenn eine Reihe nach einer vergleichsweise so langen Zeit fortgeführt wird, ist dabei sicherlich auch eine Entwicklung im Schaffen der Autorin zu erwarten...




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♥ ♥ ♥ ♥ ♡
384 Seiten
erschienen im LYX Verlag
 
Jasmine ist das beliebteste Mädchen an der High School, Elliot ist der absolute Außenseiter - unterschiedlicher könnten die beiden gar nicht sein. Und doch ziehen sie sich gegenseitig an und es gibt eine Leidenschaft, die Jasmine und Elliot verbindet: die Musik. Und so kommen sich die beiden schnell näher und stellen fest, dass sie außer der Musik auch noch das Gefühl der Einsamkeit verbindet. 
Unerwartet muss Jasmine eines Tages die Stadt verlassen und erst einige Jahre später kehrt sie zurück und die beiden stehen sich wieder einander gegenüber. Jedoch hat sich das Leben der beiden verändert, die Zeit hat Narben hinterlassen und die Realität holt sie schon bald ein... 
 
Ich habe schon viel gutes über die Autorin Brittainy C. Cherry gehört und nun habe ich auch endlich selbst ein Buch von ihr gelesen. Was soll ich sagen? Ich kann mich dem Hype anschließen! Ihr Schreibstil ist unheimlich fesselnd und absolut bemerkenswert. Dadurch bereitet sie nicht nur ein schnelles Lesevergnügen, sondern ihr gelingt es auch, Emotionen so gut zu transportieren, dass ich an der ein oder anderen Stelle wirklich einen Kloß im Hals und Tränen in den Augen hatte. Sowas passiert bei mir tatsächlich nur sehr selten. 
 
Die Geschichte ist durchaus keine lockerleichte Lektüre, sondern es werden einige emotionale Themen und Schicksalsschläge verhandelt. Sie zeigt aber ebenso, dass Herzen wieder heilen können, wenn man den richtigen Menschen um sich hat. Ich hatte jedoch das Gefühl, dass die Tiefgründigkeit der Geschichte, die mich anfangs sehr berührt und begeistert hat, im weiteren Verlauf etwas verloren geht und die Geschichte im zweiten Teil oberflächlicher wird. Dadurch büßt das Buch ein wenig seiner Stärke ein. 
 
Die beiden Hauptfiguren gefallen mir sehr gut, da sie authentisch sind und sich gegenseitig perfekt ergänzen. Ich bewundere ihren Mut und fand beide auf ihre Art sehr inspirierend. Zusammen mit den übrigen Charakteren, bei denen beispielsweise mit Jasmines Mutter auch ein kühler, unsympatischer Charakter dabei ist, ergibt die Figurenkonzeption ein rundes Gesamtbild. 
 
Ganz besonders toll gefällt mir das Cover (ich weiß, ein sehr oberflächliches Kriterium), durch das sich das Buch in meinem Bücherregal wunderbar zwischen meinen anderen Schätzen aus dem LYX-Verlag einreiht. 
 
Mit »Wenn Donner und Licht sich berühren« hat Brittainy C. Cherry eine unglaublich emotionale Liebesgeschichte mit bezaubernden Charakteren geschrieben. Da mir aber das gewisse Extra für ein perfektes Buch gefehlt hat und die Handlung im zweiten Teil gegenüber dem ersten etwas schwächelt, bekommt es von mir 4 von 5 Herzen. 
 
 

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