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Splendid Tales

 
♥ ♥ ♥ ♥ ♥
13h 18min (512 Seiten)
erschienen bei Random House Audio
 
 
Zwei parallele Handlungsstränge, die am Höhepunkt der Geschichte zusammengeführt werden und ein Selbstmord, der ein ganzes Leben auf den Kopf stellt - das ist Charlotte Links »Der Verehrer«.

Von Anfang an hat mich diese Geschichte in ihren Bann gezogen und man merkt, dass die Autorin genau weiß, wie man eine spannungsgeladene Stimmung erzeugt und über weite Strecken der Handlung aufrechterhält.

Mit detailreichen Beschreibungen der Handlungsorte ebenso wie der Gedanken und Gefühle von den Handlungsfiguren ermöglicht Charlotte Link dem Leser, sich alles sehr genau vorstellen zu können und sich den Figuren nahe zu fühlen. Trotz dessen, dass ich eigentlich lieber Bücher mag, in der aus der Ich-Perspektive erzählt wird, habe ich bei dieser Geschichte richtig mitgefiebert und schon nach kurzer Zeit hat es mich überhaupt nicht mehr gestört, dass die Handlung hier nicht aus Sicht einer Figur geschildert wurde.

Die Verknüpfung der beiden Handlungsstränge geschieht im Verlauf der Erzählung ganz nebenbei. Anfänglich kann man selbst noch etwas rätseln, wie genau die beiden Handlungen zusammenhängen, doch dann wird es schon bald klar. Ziemlich überraschend fand ich, dass der Höhepunkt der Geschichte verhältnismäßig früh kommt - das heißt, man weiß schon weit vor Ende der Geschichte, wer die bösartige Figur ist und gegen Ende gegen Ende ist es ein bisschen ein Katz-und-Mausspiel: Wer hat die besseren Nerven? Wer hält länger durch? Wer geht taktisch klüger vor? Kann das Böse besiegt werden oder wird es weitere Opfer geben? Es sei also so viel vorweggenommen: Obwohl man schon früher weiß, wer der Täter ist, bleibt es bis zum Schluss hochspannend!
 
Besonders wichtig bei einem Hörbuch ist schließlich auch immer der Vorleser bzw. in diesem Fall die Vorleserin. Ich kenne auch Hörbücher, bei denen ich die vorlesenden Stimmen eher unangenehm finde, und dann ist es eine Qual, sich durchzukämpfen und eine gute Geschichte kann dadurch gut und gerne mal kaputt gemacht werden. Hier ist das aber ganz und gar nicht der Fall! Das Buch wird vorgelesen von Tessa Mittelstaedt, welche der Geschichte mit ihrer Stimme Leben einhaucht. Ich habe ihr die ganze Zeit über erwartungsvoll gelauscht und der gewisse Suchtfaktor, den dieser Thriller auf jeden Fall birgt, ist meines Erachtens deshalb nicht allein dem erstklassigen Handlungsaufbau, sondern ebenso der hervorragenden Vorleserin zuzuschreiben.
 
Ich möchte Charlotte Links Thriller »Der Verehrer« - und insbesondere das Hörbuch - jedem ans Herz lesen, der genauso gerne Bücher mit Nervenkitzel liest oder hört wie ich. 
Zuletzt bleibt mir nur noch zu sagen: Vielen lieben Dank an die Penguin Random House Verlagsgruppe, welche mir das Hörbuch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt und mir somit ein aufregendes Hörerlebnis beschert haben!
 


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Das Buch, das man gerade liest, packt einen nicht so richtig und man kommt mit dem Lesen einfach nicht voran oder der Stapel ungelesener Stapel wächst und wächst, aber gleichzeitig ist die Lust, mit dem Lesen einer der Bücher anzufangen, nicht so richtig da. - Na, kennst du diese Situation? Oder steckst vielleicht selbst gerade mittendrin in einer Leseflaute? In diesem Blogpost will ich dir gerne ein paar Tipps vorstellen, die Abhilfe schaffen.
 

1. Setze dich selbst nicht unter Druck!

Es ist überhaupt nicht schlimm, auch mal keine Lust auf's Lesen zu haben und stattdessen lieber Serien zu schauen oder anderen Interessen nachzugehen. Sieh das Lesen nicht als ein Muss an, sondern als Genuss! Du musst niemandem unter Beweis stellen, dass du so und so viele Seiten pro Tag oder so und so viele Bücher pro Monat lesen kannst und es ist ebenso wenig entscheidend wie oft und wie viele Rezensionen du verfasst. Du solltest dich keinesfalls zum Lesen zwingen müssen, sondern ein Buch sollte das sein, worin du einen entspannten Ausgleich zum stressigen Alltag findest.

2. Du kannst ein Buch auch einfach mal abbrechen.

Lange Zeit war es für mich unvorstellbar, ein Buch nicht zu Ende zu lesen. Ich wollte den Autoren und ihren Geschichten immer gerecht werden und vor allem bei Rezensionsexemplaren ist man es dem Verlag, der es einem zur Verfügung gestellt hat, natürlich auch irgendwo schuldig. Trotzdem kommt es eben gerade bei den Büchern, durch die man sich regelrecht durchkämpfen muss, häufig zu Leseflauten. Inzwischen habe ich eingesehen, dass es dann manchmal einfach wenig Sinn hat, darauf zu bestehen, das Buch durchzulesen und es stattdessen besser ist, es erst einmal zur Seite zu legen und ein neues Buch zu beginnen. Manchmal kann es auch gerade bei solchen Büchern gut sein, dass sie einen ein paar Wochen später auf einmal wieder ansprechen und man es schließlich doch noch liest. Und falls nicht, dann ist das eben auch nicht schlimm!

3. Anstatt ein Buch zu lesen, höre doch einfach mal ein Hörbuch!

Gerade in letzter Zeit habe ich so richtig Lust auf Hörbücher bekommen. Als Kind habe ich schon immer super gerne Hörspiele wie Bibi Blocksberg oder Die drei Ausrufezeichen gehört, aber irgendwann ist dieses Medium bei mir total in Vergessenheit geraten und ich habe Geschichten immer nur noch gelesen, nicht mehr gehört. Doch mittlerweile gibt es mit Spotify, Bookbeat, Audible oder Podimo ja so viele Angebote, bei denen man zu einem niedrigen Preis richtig viele Hörbücher hören kann, sodass ich wieder auf den Geschmack gekommen bin. Gerade in stressigen Zeiten, in denen neben dem Stress in der Uni noch der Haushalt geschmissen werden muss und für's Lesen einfach keine Zeit bleibt, bietet sich ein Hörbuch richtig gut an. Man kann es zum Aufräumen, Fenster putzen oder Bügeln hören - so macht der Haushalt auch gleich viel mehr Spaß!
 
 
Wenn bei dir also die Leseflaute das nächste Mal zuschlagen sollte, dann probier einen dieser drei Tipps doch einfach mal aus! Oder hast du noch weitere Ideen, was man gegen Leseflauten unternehmen kann? Dann schreib gerne einen Kommentar. 😊 
 
(Quelle Foto: © picture alliance/chromorange )



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♥ ♥ ♥ ♥ ♥
288 Seiten
erschienen bei Fischer Verlag
 
Drei Kontinente, drei Frauen, drei Schicksale - wie drei Strähnen eines Zopfes werden sie miteinander verschlungen und schlussendlich alle mit einem Band zusammengebunden.
Die Lebenswege von Smita, Giulia und Sarah könnten unterschiedlicher nicht sein: In Indien setzt Smita alles daran, damit ihre Tochter lesen und schreiben lernt. In Sizilien entdeckt Giulia nach dem Unfall ihres Vaters, dass das Familienunternehmen, die letzte Perückenfabrik Palermos, ruiniert ist. Und in Montreal soll die erfolgreiche Anwältin Sarah Partnerin der Kanzlei werden, als sie von ihrer schweren Erkrankung erfährt. Bei all diesen unterschiedlichen Lebenssituationen haben die drei Frauen doch eins gemeinsam: Sie kämpfen für ihren Traum von Freiheit und lassen sich von ihrem Weg nicht abbringen.

 

Dieses Buch war aufgrund der kunstvollen Erzählweise, die es so einzigartig macht und von anderen Büchern unterscheidet, ein ganz besonderes Buch für mich. Gleich drei bewegende Geschichten werden in »Der Zopf« erzählt und auf wunderbare Weise miteinander verbunden.
 
Die Stärke der drei weiblichen Protagonistinnen hat mich wirklich beeindruckt: eine liebende Mutter, die im Kastensystem der indischen Gesellschaft gefangen zu sein scheint, eine tüchtige junge Frau, die Verantwortung zeigen und wichtige Entscheidungen treffen muss und eine Karrierefrau, die den Balanceakt zwischen Familie und Beruf ganz hervorragend meistert und dem Schicksal trotzt. Ich bin mir sicher, dass sich jeder Leser in einer der drei Frauen wiederfinden und sich von ihnen inspirieren lassen kann.

Durch die einfache Sprache und kurzweilige Handlung war das Buch für mich ein richtiger Pageturner.

Mit »Der Zopf« hat es Laetitia Colombani geschafft, einen festen Platz in meinem Herzen zu erobern und so bewerte ich es mit 5 von 5 Herzen. Ich bin schon ganz gespannt auf weitere Bücher der Autorin. 💙
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♥ ♥ ♥ ♥ ♡
444 Seiten
erschienen bei Bastei Lübbe
 
Mit der Thriller-Flatrate von Bastei Lübbe bot sich die einmalige Chance, eine spannungsvolle Reise nach Skandinavien zu machen. »Hexenjäger« von Max Seeck ist das zweite von drei Büchern der Thriller-Flatrate und führt uns nach Finnland.
 
Klappentext:
Der Mörder geht nach einem perfiden Plan vor: Detailgetreu stellt er die Morde einer Bestseller-Trilogie nach. Und die sind äußerst brutal und erinnern an mittelalterliche Foltermethoden. Die Opfer - allesamt Frauen. Ist ein Fan der Trilogie durchgedreht? Kommissarin Jessica Niemi und ihr Team ermitteln unter Hochdruck, doch der Mörder ist ihnen immer einen Schritt voraus. Die Ermittler tappen im Dunkeln, bis ihnen klar wird, dass die Opfer Jessica Niemi erschreckend ähnlich sehen ...
 
Worauf lässt man sich bei diesem Buch ein?
Diese Beschreibung traf genau meinen Geschmack: Geheimnisvoll, eine Ermittlerin im Zentrum des Geschehens und mittelalterliche Foltermethoden. Was will man mehr. Wenn man das Buch beginnt zu lesen, wird man sofort im ersten Kapitel von einer Atmosphäre gecatcht, die man sonst nur aus Filmen kennt. Ein Cliffhanger am Ende des ersten Kapitels, der sagt: Lies weiter! Und es sollte nicht der einzige bleiben. Das Buch entwickelte sich zu einem richtigen Page-Turner und zeichnet sich durch Nervenkitzel aus. Begünstigt wird die Spannung auch durch die kurzen Kapitel von wenigen Seiten. Abgesehen davon ist das Buch aufgrund der Schreibweise extrem leicht zu lesen. Dieser Thriller ist also für jeden etwas - sowohl für Neulinge im Genre als auch für Thriller-Experten. 
Handlungsort ist Finnland – das Land, woher auch der Autor Max Seeck stammt. Die Dunkelheit des Winters ist über weite Strecken zu spüren. Sie verleiht dem Setting, in dem sich die Figuren bewegen, Glaubwürdigkeit und an vielen Stellen verhilft das Bild vom dunklen und zugeschneiten Finnland zu mehr Spannung. Der Autor spart nicht mit detailgetreuen Beschreibungen seiner Schauplätze, wodurch die verschriftlichten Bilder tatsächlich im inneren Auge vorbeiziehen. 
Charaktere sind es nicht viele: Ein kleines Ermittlerteam, zu dem die Hauptfigur Jessica Niemi gehört, begleiten wir auf der Suche nach dem Mörder. Dabei folgen wir der Hauptfigur überall hin, wobei es auch Sprünge zu Nebenschauplätzen gibt. Diese finden im Rahmen einer Nebenhandlung statt, die vor der erzählten Zeit spielt und welche Verbindungen, die wichtig für das Verständnis der Handlung sind, erklären. Oftmals fungiert die Nebenhandlung spannungsbereitend und bietet Cliffhanger für die Haupthandlung. Die Nebenfiguren haben teils mehr, teils weniger Tiefgang, was aber nicht schlimm ist, da somit ein erkennbarer Fokus gesetzt wird. 
Kommen wir nun zu weiteren Aspekten des Buches: Mit «Hexenjäger» haben wir meiner Meinung nach einen sehr guten Thriller vor uns, der bis zu den letzten Kapiteln nicht im Ansatz verrät, wer der Mörder sein könnte. Die Lösung des Falls ist zum einen hochspannend zu lesen, zum anderen lässt sie - vor allem am Ende - Raum für Interpretationen des Lesers, da letzten Endes nicht alles vollständig aufgeklärt wurde. Das Ende hat es also in sich - vor allem wenn man gerne eigene Spekulationen anstellt. Das Buch hat es geschafft, mich am Ende zu verwirren und zum Nachdenken zu bringen, was es für mich zu einem gelungenen Buch macht. Andererseits könnten manche dem möglicherweise kritischer gegenüberstehen und behaupten, der Schluss wäre nicht wirklich zu Ende gedacht worden und unfertig. Ich sehe es aber so, dass es dem Leser absichtlich offensteht, wie er für sich die einzelnen Handlungsstränge weiterspinnt und denke, dass diese Offenheit auch durchaus Anlass für eine Fortsetzung gibt...
 
Wie würde ich das Buch nun insgesamt bewerten?
Das Setting ist wunderbar gewählt: düster, verschneit, gruselig. (5/5) 
Die Handlung ist mitreißend und lässt nirgends einen Abbruch dieser Spannung zu. (5/5) 
Das Ende ist etwas verwirrend und hinterlässt offene Fragen. Ein bisschen fühle ich mich dabei auch unbefriedigt, da ein gewisser Teil einfach übersprungen wird. Meiner Meinung nach ist das aber in Ordnung und gibt Interpretationsspielraum für den Leser und eben auch die Möglichkeit für eine Fortsetzung. (3/5) 
Die Hauptfigur ist grundsätzlich nachvollziehbar konzipiert, manchmal fehlt allerdings etwas mehr Hintergrundinformation, um ihr Verhalten besser nachvollziehen zu können. Punktuell könnte man sie also noch weiter ausarbeiten. Trotzdem passt die Hauptfigur so, wie sie geschrieben ist, gut zur Handlung. (3/5) 
Die Nebenfiguren existieren und unterstützen die Hauptfigur. An manchen Stellen könnten auch sie mehr Tiefe bekommen. So liegt das Hauptaugenmerk in jedem Fall auf Jessica. (4/5) 
Das Buch setzt sich aus besonders kurzen Kapiteln zusammen, was ich als sehr angenehm empfunden habe, da man das Buch somit auch mal kurz zwischendurch lesen kann, wenn man nur wenig Zeit hat. Bei spannenden Stellen muss man dann allerdings seine Termine verschieben. 😉 (5/5)
 
Fazit:
Alles in allem gebe ich «Hexenjäger» von Max Seeck 4 von 5 Herzen, und würde das Buch wirklich jedem empfehlen, der auf Thriller steht und auch denjenigen, die bisher nicht wissen, dass sie es tun.
 
 
Diese Rezension wurde von meinem Freund Konstantin geschrieben. Danke Dir! 😊
 


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6h 03min (256 Seiten)
erschienen bei Random House Audio
 
Warum ist tägliches Duschen gar nicht so gut? Wie backt man den perfekten Schokoladenkuchen? Und was hat es mit dem Jo-Jo-Effekt auf sich? Diesen und weiteren Fragen widmet sich die Chemikerin und YouTuberin Mai Thi Nguyen-Kim in ihrem Buch »Komisch, alles chemisch!«. Wer nach dem Lesen oder Hören des Buches nicht genug bekommen kann, der kann sich ihre über 100 Videos auf dem YouTube-Kanal maiLab ansehen, in denen sie Alltagsmythen auf den wissenschaftlichen Prüfstand stellt und Phänomene des Alltags chemisch erklärt.Nun aber zum Hörbuch selbst: Als sehr positiv habe ich es empfunden, dass die Autorin selbst das Hörbuch eingesprochen hat. Sie hat eine unglaublich angenehme und sympathische Stimme und man hört ihr an, wie sehr sie für das Thema brennt und welches Wissen und welche Leidenschaft sie in ihr erstes Buch gesteckt hat.
 
Mai Thi nimmt uns für einen Tag lang mit in ihr Leben - vom morgendlichen Aufstehen begleitet von einem schrillen Weckerklingeln bis zum Glas Wein, mit dem sie den Abend ausklingen lässt. Alle Dinge, mit denen sie sich am Tag so befasst, werden aus der wissenschaftlichen - genauer gesagt chemischen - Perspektive aufbereitet. Die fachlichen Informationen werden zur Entspannung zwischendurch immer wieder mit persönlichen Anekdoten versehen, wodurch ein guter Mix aus Wissensvermehrung und Unterhaltung entsteht.
 
Entsprechend der Gattung des Sachbuchs lassen sich naturwissenschaftliche Fachbegriffe und biologische oder chemische Konzepte (z.B. Oktettregel, Melatonin, fight-or-flight-reaction, etc.) nicht vermeiden, denn schließlich erhebt das Buch den Anspruch, fachliche Informationen zu vermitteln. Doch die Autorin schafft es, diese Begriffe und Konzepte in einfacher Sprache zu erklären, sodass man dem ganzen Hörbuch sehr gut folgen konnte auch ohne viel chemisches Grundwissen. Wissenschaftliche Sachverhalte in einfachen Worten zu erklären ist meiner Meinung nach eine ganz besondere Qualität, durch die sich die Autorin auszeichnet und von der sich so mancher Dozent an meiner Uni noch eine Scheibe abschneiden könnte. 😉
 
Ein Element, das mir beim Hörbuch noch einmal wichtiger erscheint, als wenn ich ein Buch selbst lese, ist Humor. Und auch der kommt bei Mai Thi nicht zu kurz: Auf humorvolle Weise beschreibt sie die Kariesbakterien mit ihren säurehaltigen Ausscheidungen als pupsende Wesen in unserem Zahnbelag. Damit gestaltet sie ein unterhaltsames Lese- oder Hörerlebnis und entlockte mir stellenweise immer wieder ein Lachen.
 
Letztlich muss ich - zum großen Bedauern meines alten Chemielehrers - feststellen, dass die Autorin von »Komisch, alles chemisch!« mit ihrem Charme und ihrer Leidenschaft für das Fach die erste und bisher einzige war, die in mir ein Interesse für Chemie wecken konnte. Aus diesem Grund bleibt mir natürlich nichts anderes übrig, als dem Hörbuch 5 von 5 Herzen zu geben. 😊
 
Herzlichen Dank außerdem an Random House, die mir das Hörbuch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben!
 


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♥ ♥ ♥ ♥ ♡
128 Seiten
erschienen im Goldmann Verlag
 
Das ist nun schon das sechste Buch von Julia Engelmann und da ich seit ihrem ersten Buch von 2014 ein großer Fan bin, musste ich natürlich auch dieses sofort haben. Ich hatte das Glück, ein Rezensionsexemplar vom Bloggerportal Random House zu ergattern und fand es somit auch schon ein paar Tage vor dem Erscheinungstermin im Briefkasten, was mich riesig gefreut hat. 

Schon mehrfach wurde die Poetry-Slammerin Julia Engelmann als »Stimme einer ganzen Generation« bezeichnet und tatsächlich ist sie eine Meisterin darin, Gedanken, Gefühle und Stimmungen auf poetische Weise zu versprachlichen. Sie schreibt nicht einfach nur Texte, sondern malt mit ihren Worten ganze Bilder. Was macht uns glücklich? Wo gehören wir hin? Wie sieht Glück und Zuhause aus? Darüber reflektiert sie in »Keine Ahnung, was für immer ist«.

Anders als in ihren ersten Büchern enthält dieser Band neben lyrischen Texten auch ein paar wenige, die in Prosa verfasst sind. Diese bringen Abwechslung und verleihen dem Buch aber vor allem eine Struktur. Die Prosatexte verweben sich quasi zu einer eigenen Geschichte und bilden eine für sich allein stehende Textschicht, stellen aber ebenso Zusammenhänge zu den Gedichten her.

Wenn ich das aktuelle Buch mit früheren Büchern von Julia Engelmann vergleiche, fällt mir auf jeden Fall eine Entwicklung im Schreiben auf - leider allerdings nicht nur zum Positiven: Ihre Texte wirken hier ernster als in anderen Bänden und haben ein Stück weit an Leichtigkeit verloren. Sicherlich hängt dies auch mit gewonnener Lebenserfahrung und anderen Lebensumständen zusammen (wir alle verändern uns natürlich über die Zeit hinweg), doch wirken die Texte dadurch für mich nicht mehr wie frei aus dem Herzen gesprochen. Das ist aber mein persönliches Empfinden und muss nicht von jedem geteilt werden! Daher will ich trotz dieses kleinen Kritikpunktes auch für dieses Buch eine klare Leseempfehlung aussprechen! 😊


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♥ ♥ ♥ ♡ ♡
416 Seiten
erschienen im Rowohlt Verlag
 
Harper McClain arbeitet als Polizeireporterin bei den Savannah Daily News. Als eine junge Frau mitten in der Nacht im Stadtzentrum ermordet wird, lässt ihr der Fall keine Ruhe. Denn Harper kannte das Opfer sogar: Naomi Scott, eine 24-jährige, bildschöne und beliebte Jurastudentin, die nebenbei als Barkeeperin jobbte und die Welt verändern wollte.
Für den Mord, der die ganze Stadt Savannah in eine Schockstarre versetzt, hat die Polizei schnell einen Verdächtigen: Naomis Freund, ebenfalls Jurastudent, dessen Schuld für alle erwiesen scheint. Doch bald darauf meldet sich Naomis Vater bei Harper und behauptet zu wissen, wer seine Tochter ermordet hat: Peyton Anderson, Sohn eines Staatsanwalts, dessen Familie über Geld und Einfluss verfügt und unantastbar zu sein scheint. Während die ganze Stadt nach Informationen zum ungeklärten Mord ohne Zeugen verlangt, entwirrt Harper eine verworrene Geschichte über Besessenheit und Eifersucht. Zusätzlich lastet ein Druck auf ihr, der über den Mordfall hinausgeht. Da die Zeitung vor weiteren Entlassungen steht, hängt ihr Job am seidenen Faden und somit ist klar: Harper braucht eine grandiose Story und dazu muss sie die Mordgeschichte um Naomi Scott so schnell wie möglich aufklären.

Der erste Teil aus der Thriller-Reihe rund um die gerissene Reporterin Harper McClain hat mich bereits sehr begeistert (meine Rezension zu »Echo Killer« kannst du hier nachlesen). Daher wollte ich mir auch den zweiten Band nicht entgehen lassen.

Die Punkte, die ich bereits bei »Echo Killer« positiv hervorgehoben habe, treffen auch auf »Die schöne Tote« zu: die Kapitel sind kurz, Christi Daugherty hat einen schönen, anschaulichen Schreibstil und die mutige, durchsetzungsfähige Protagonistin ist eine echte Sympathieträgerin. Mir gefällt es, dass man den Mordfall aus der Perspektive einer Zeitungsreporterin erlebt, die sowohl an der Wahrheit als auch an einer guten Geschichte interessiert ist.
 
Doch fand ich, dass dieses Mal die Handlung zwischenzeitlich einige Längen aufwies, sodass ich das Buch tatsächlich auch erst im zweiten Anlauf durchgelesen habe. Es war definitiv nicht so, als ob ich durch die Seiten geflogen und von der Geschichte gefesselt gewesen wäre. Außerdem hat mir der Überraschungseffekt gefehlt, da schon sehr früh klar war, wer der Täter ist und es kaum Twists gab. Dessen ungeachtet greift die Geschichte aber einige interessante Themen auf: Macht durch Geld, Machtmissbrauch, Justizversagen wie auch Stalking und ist somit dennoch auf eine Art bereichernd.
 
Gut gefallen mir bei Christi Daugherty auch die Nebenhandlungsstränge: Harpers Freundschaft mit Bonnie, ihre diffizile Beziehung zu Luke und die Tatsache, dass sie von einer Person aus ihrer Vergangenheit verfolgt wird. Damit baut die Autorin auch neben der Kriminalhandlung noch Spannung auf und bereitet alles für einen weiteren Teil der Reihe vor.

So richtig überzeugend fand ich »Die schöne Tote« also nicht - vor allem nicht im Vergleich zu ihrem Vorgänger »Echo Killer«. Nichtsdestotrotz bin ich gespannt auf weitere Bücher von Christi Daugherty und traue der Autorin einiges zu. Das Buch erhält von mir 3 von 5 Herzen. 

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♥ ♥ ❥ ♡ ♡
336 Seiten
erschienen im Loewe Verlag 
 
„Überall auf der Welt herrscht ein erbarmungsloser Krieg. Nur im Tal der Erweckten, das von der Außenwelt abgeschottet ist, können die Menschen noch in Sicherheit und Frieden leben. Das glaubt zumindest Sophia. Doch als ihr Freund Mirko verschwindet, beginnt Sophia, ihre streng religiöse Gemeinde infrage zu stellen. Sie verlässt das Tal und findte anstelle eines Schlachtfeldes eine scheinbar perfekte, hoch technisierte Gesellschaft vor. Kann es sein, dass Sophias bisheriges Leben eine einzige Lüge war?“ 
 
Bei Karl Olsbergs „Girl in a strange Land“ handelt es sich um ein Jugendbuch, was nicht, wie der Name vermuten lassen würde, nur von Mädchen gelesen werden kann. Auch männliche Leser kommen bei diesem Buch sehr gut mit, da die Themen nicht „typisch weiblich“ sind. Die Protagonistin könnte durchaus auch ein Junge sein. Neben den unterschiedlichen Themen bietet das Buch drei unterschiedliche Welten, die es sich vorzustellen gilt: Ein vom Glauben geprägtes Dorf, eine hoch technologisierte Stadt und ein Computerspiel. 
 
Fangen wir mit dem Positiven an, was man über die Geschichte sagen kann: Das Buch bietet kurze Kapitel, welche sehr leicht zu lesen sind. Es bietet eine unglaubliche Themenvielfalt von Religion über erste Liebe bis hin zu philosophischen Fragen, wie: „Dürfen Maschinen denken und selbst handeln?“, weshalb es auch eine gute Schullektüre wäre, aber auch für den außerschulischen Leser hält die Geschichte eine gewisse Denkanregung bereit. Die Erzählung selbst bietet eine solide Geschichte für zwischendurch, bei der man aber nicht zu viel erwarten sollte und trotzdem mit gewissen Plottwists rechnen muss. Ein wenig ist man beim Lesen an die Welt von Matrix gemischt mit der vom Playstationspiel Horizon Zero Dawn erinnert. 
 
Nun kommen aber die negativen Seiten, die es auch immer zu berücksichtigen gilt: Die Welt ist zwar in der näheren Handlungsumgebung realistisch und gut vorstellbar, aber trotzdem wirkt sie leer und wenig ausgestaltet. Aus meiner Sicht hätten der Erzählung mehr detaillierte Beschreibungen gutgetan, um besser in die Welt eintauchen zu können. Zum Ende hin wird es mit diesem Kritikpunkt besser, ich hätte es mir aber von Anfang an so gewünscht. 
Die Erzählung fühlt sich, was man auch an den drei Oberkapiteln sehen kann, an, als ob der Autor drei Ideen hatte, die er unbedingt umsetzten wollte, aber nur die Zeit für ein Buch hatte. Jedes der drei Kapitel könnte noch so viel mehr Inhalt vertragen oder auch als eigenes Buch verwertet werden. Die Ausgestaltung der aufgebauten Welt ist hier leider nicht gelungen. Aus dieser Welt könnte man eine Buchreihe von mindestens drei spannenden Büchern mit unterschiedlichsten Charakteren erschaffen, die sich mit den wirklich wichtigen Fragen des Lebens in der nahen Zukunft beschäftigen, wie es ein gutes Jugendbuch tun sollte. 
Kurz gesagt: Die Geschichte und die Welt selbst hat viel Potenzial, welches hier nicht genutzt wurde. 
 
Das Buch ist vor allem geeignet für Jugendliche zwischen 12 und 15 Jahren, die sich mit dem Glauben auseinandersetzen wollen. Das Thema Glaube wird als eines der Oberkapitel breit behandelt und bietet eine Grundlage zur eigenen Meinungsbildung. Den männlichen Lesern würde ich vor allem das dritte Oberkapitel ans Herz legen, da es für Computerbegeisterte und Rollenspieler ein bekanntes Bild bietet.
Auch wenn die negative Seite der Kritik hier überwiegt, würde ich das Buch empfehlen. Insgesamt sind wir bei soliden 2,5 von 5 Herzen.
 
 
Die Rezension wurde von meinem Freund Konstantin geschrieben. Danke Dir! 😊 
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9h 22min (528 Seiten)
erschienen im Der Hörverlag (Goldmann) 
 
Sarah und Eddie verlieben sich Hals über Kopf ineinander. Nach ihrer ersten Begegnung verbringen sie sieben traumhafte Tage miteinander. Dann fliegt Eddie in den Urlaub und verspricht Sarah, sich bei ihr zu melden. Aber das tut er nicht und Sarah wartet voller Sehnsucht auf seine Rückkehr. Eddie ist überhaupt nicht mehr auffindbar, Sarahs Freunde raten ihr, ihn zu vergessen, doch sie weiß, dass es einen Grund für Eddies Verschwinden geben muss...
 
Die Beschreibung der Geschichte klingt aufregend und hat mich neugierig gemacht. Deshalb habe ich vor einiger Zeit ein Rezensionsexemplar des Hörbuchs bei randomhouse angefordert. Ich habe es bereits zwei oder drei Mal begonnen, bis ich mich nun endlich neun Stunden lang durchgequält habe, um eine Rezension verfassen zu können.
 
Gelesen wird das Hörbuch von Britta Steffenhagen und Steffen Groth. Ich bin mir nicht sicher, ob es an den Stimmen lag oder am Schreibstil, aber es fiel mir sehr schwer, mich auf die Geschichte zu konzentrieren und ich bin mit meinen Gedanken immer wieder abgeschweift. Bei beiden Stimmen hat mir die Lockerheit gefehlt, es wirkte sehr gezwungen und dadurch war das Zuhören anstrengend. Andererseits war der Schreibstil ebenso wenig locker, sondern hochsprachlich und sehr ausschweifend. Ich bin immer wieder über Sätze gestolpert, bei denen ich mich sehr konzentrieren musste, um sie zu begreifen, dadurch habe ich nur schwer in die Geschichte hineingefunden und teilweise Zusammenhänge nicht verstanden.
 
Die Handlung spielt in der Gegenwart, zwischendurch gibt es aber immer wieder Sprünge in die Vergangenheit, welche dem Hörer/Leser ein Kennenlernen der Figuren und ihren Hintergründen ermöglichen. Teilweise waren diese Zeitsprünge hilfreich, teilweise haben sie bei mir Verwirrung gestiftet.
 
Mit der Protagonistin konnte ich mich nicht identifizieren und sie erschien für mich nicht als stringenter Charakter. Einerseits ist sie eine Frau mittleren Alters (fast doppelt so alt wie ich) und andererseits verhält sie sich wie ein Teenager, der die Welt durch eine rosarote Brille sieht. Die große Liebe, die sie bereits nach sieben Tagen verspürt, konnte ich nicht nachvollziehen. Vielleich mag es da dem ein oder anderen aber anders gehen und ich will auch niemandem absprechen, dass es Liebe auf den ersten Blick in der Realität nicht gibt. Dennoch konnte ich mich nicht gut in Sarah bzw. in die Beziehung zwischen ihr und Eddie einfühlen.
 
Alles in allem kann ich festhalten, dass sich vor allem der Anfang bzw. die erste Hälfte des Hörbuchs in die Länge zieht, was dazu geführt hat, dass ich es die ersten Male abgebrochen habe. Ab Mitte der Geschichte, als ich mich dann hineingefunden habe, wird es besser und die Handlung spannender. Dennoch hat mich »Ohne ein einziges Wort« bis zum Schluss nicht wirklich gecatcht und kriegt daher nur zwei Herzen von mir. Ich möchte dabei aber betonen, dass das eine subjektive Meinung ist und andere Leser, mit denen ich mich ausgetauscht habe, die Geschichte wundervoll fanden und weiterempfehlen. Vielleicht liegen Verständnisschwierigkeiten, die sich bei mir ergeben haben, auch daran, dass es sich beim Hörbuch um eine gekürzte Fassung handelt und deshalb die Handlung stellenweise nicht nachvollziehbar war. Das Hörbuch kann ich also nicht weiterempfehlen, ihr könnt euch über die Geschichte aber eine eigene Meinung bilden und das Buch lesen. 😊
 
Trotz dessen, dass mir das Hörbuch nicht so gut gefallen hat, möchte ich mich herzlich bei der Verlagsgruppe Random House dafür bedanken, dass sie mir das Hörbuch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben!
 

 

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442 Seiten
erschienen im LYX Verlag

Nachdem ich vor einigen Wochen «Wenn Donner und Licht sich berühren» gelesen hatte, habe ich nun gleich zum nächsten Buch aus dem LYX Verlag gegriffen: Mister Romance von Leisa Rayven.

Zunächst muss ich sagen, dass mich das Cover nicht angesprochen hat. Es wirkt, als würde sich dahinter eine billige 08/15-Story nach dem Vorbild von 50 Shades of Grey verbergen. Jedoch hat der Klappentext bei mir Interesse für die Geschichte geweckt: Ein männlicher Escort und eine Journalistin, die seine Machenschaften publik machen will. Hat sie sich nach drei Dates aber in ihn verliebt, bekommt sie keine Story und kann ihre große Karriere vergessen.

Der Roman ist in durchschnittlich lange Kapitel unterteilt. Was ich schon länger nicht mehr bei einem Buch hatte, war, dass die Kapitel auch eigene Titel tragen und nicht nur 1., 2., 3., ... heißen. Da die Kapitelüberschriften noch dazu immer gut gewählt waren und ich wissen wollte, was dahintersteckt, haben sie zum Weiterlesen animiert.

Die Hauptfigur ist Eden Tate, die als Journalistin etwas erreichen möchte. Nachdem sie andauernd nur anspruchslose Clickbait-Artikel schreiben durfte, geht sie für ihre lang ersehnte Karriere einen Deal mit Max Riley alias 'Mister Romance' ein: Er und sie haben drei Dates. Verliebt sie sich bei diesen Dates nicht in ihn, soll sie ihr Exklusivinterview bekommen und hat ihre große Story. Eden glaubt nicht an die Liebe, ihr fällt es schwer, Gefühle zuzulassen und ihr fehlt das Vertrauen in Männer. Doch Max ist ein charmanter Typ und er verkörpert Rollen, die sogar Eden dahinschmelzen lassen. Eden ist ein intelligenter, selbstbewusster und sympathischer Charakter - jemand, den ich gern zur besten Freundin hätte. Genauso nett und sympathisch sind ihre Schwester Asha sowie die Oma der beiden.

Im Gegensatz dazu war ich von den Charakterzügen von 'Mister Romance' nicht so begeistert: er ist meiner Meinung nach zu sehr von sich selbst überzeugt und ihm fehlt das gewisse Etwas.

Leisa Rayven hat einen humorvollen Schreibstil und ich musste an einigen Stellen beim Lesen lachen, was mir nicht so oft passiert. Insgesamt hat mir die Autorin durch ihren Humor ein angenehmes Lesevergnügen bereitet.

Generell kann ich das Buch Leuten weiterempfehlen, die eine lockere Liebesgeschichte mit Gefühlen lesen wollen. Allerdings ist es keine besonders außergewöhnliche Geschichte, ich hätte mir ein originelleres Ende erhofft - deshalb keine 5 Sterne.
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