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Splendid Tales

♥ ♥ ♥ ♥ ♡
128 Seiten
erschienen im Goldmann Verlag
 
Das ist nun schon das sechste Buch von Julia Engelmann und da ich seit ihrem ersten Buch von 2014 ein großer Fan bin, musste ich natürlich auch dieses sofort haben. Ich hatte das Glück, ein Rezensionsexemplar vom Bloggerportal Random House zu ergattern und fand es somit auch schon ein paar Tage vor dem Erscheinungstermin im Briefkasten, was mich riesig gefreut hat. 

Schon mehrfach wurde die Poetry-Slammerin Julia Engelmann als »Stimme einer ganzen Generation« bezeichnet und tatsächlich ist sie eine Meisterin darin, Gedanken, Gefühle und Stimmungen auf poetische Weise zu versprachlichen. Sie schreibt nicht einfach nur Texte, sondern malt mit ihren Worten ganze Bilder. Was macht uns glücklich? Wo gehören wir hin? Wie sieht Glück und Zuhause aus? Darüber reflektiert sie in »Keine Ahnung, was für immer ist«.

Anders als in ihren ersten Büchern enthält dieser Band neben lyrischen Texten auch ein paar wenige, die in Prosa verfasst sind. Diese bringen Abwechslung und verleihen dem Buch aber vor allem eine Struktur. Die Prosatexte verweben sich quasi zu einer eigenen Geschichte und bilden eine für sich allein stehende Textschicht, stellen aber ebenso Zusammenhänge zu den Gedichten her.

Wenn ich das aktuelle Buch mit früheren Büchern von Julia Engelmann vergleiche, fällt mir auf jeden Fall eine Entwicklung im Schreiben auf - leider allerdings nicht nur zum Positiven: Ihre Texte wirken hier ernster als in anderen Bänden und haben ein Stück weit an Leichtigkeit verloren. Sicherlich hängt dies auch mit gewonnener Lebenserfahrung und anderen Lebensumständen zusammen (wir alle verändern uns natürlich über die Zeit hinweg), doch wirken die Texte dadurch für mich nicht mehr wie frei aus dem Herzen gesprochen. Das ist aber mein persönliches Empfinden und muss nicht von jedem geteilt werden! Daher will ich trotz dieses kleinen Kritikpunktes auch für dieses Buch eine klare Leseempfehlung aussprechen! 😊


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♥ ♥ ♥ ♡ ♡
416 Seiten
erschienen im Rowohlt Verlag
 
Harper McClain arbeitet als Polizeireporterin bei den Savannah Daily News. Als eine junge Frau mitten in der Nacht im Stadtzentrum ermordet wird, lässt ihr der Fall keine Ruhe. Denn Harper kannte das Opfer sogar: Naomi Scott, eine 24-jährige, bildschöne und beliebte Jurastudentin, die nebenbei als Barkeeperin jobbte und die Welt verändern wollte.
Für den Mord, der die ganze Stadt Savannah in eine Schockstarre versetzt, hat die Polizei schnell einen Verdächtigen: Naomis Freund, ebenfalls Jurastudent, dessen Schuld für alle erwiesen scheint. Doch bald darauf meldet sich Naomis Vater bei Harper und behauptet zu wissen, wer seine Tochter ermordet hat: Peyton Anderson, Sohn eines Staatsanwalts, dessen Familie über Geld und Einfluss verfügt und unantastbar zu sein scheint. Während die ganze Stadt nach Informationen zum ungeklärten Mord ohne Zeugen verlangt, entwirrt Harper eine verworrene Geschichte über Besessenheit und Eifersucht. Zusätzlich lastet ein Druck auf ihr, der über den Mordfall hinausgeht. Da die Zeitung vor weiteren Entlassungen steht, hängt ihr Job am seidenen Faden und somit ist klar: Harper braucht eine grandiose Story und dazu muss sie die Mordgeschichte um Naomi Scott so schnell wie möglich aufklären.

Der erste Teil aus der Thriller-Reihe rund um die gerissene Reporterin Harper McClain hat mich bereits sehr begeistert (meine Rezension zu »Echo Killer« kannst du hier nachlesen). Daher wollte ich mir auch den zweiten Band nicht entgehen lassen.

Die Punkte, die ich bereits bei »Echo Killer« positiv hervorgehoben habe, treffen auch auf »Die schöne Tote« zu: die Kapitel sind kurz, Christi Daugherty hat einen schönen, anschaulichen Schreibstil und die mutige, durchsetzungsfähige Protagonistin ist eine echte Sympathieträgerin. Mir gefällt es, dass man den Mordfall aus der Perspektive einer Zeitungsreporterin erlebt, die sowohl an der Wahrheit als auch an einer guten Geschichte interessiert ist.
 
Doch fand ich, dass dieses Mal die Handlung zwischenzeitlich einige Längen aufwies, sodass ich das Buch tatsächlich auch erst im zweiten Anlauf durchgelesen habe. Es war definitiv nicht so, als ob ich durch die Seiten geflogen und von der Geschichte gefesselt gewesen wäre. Außerdem hat mir der Überraschungseffekt gefehlt, da schon sehr früh klar war, wer der Täter ist und es kaum Twists gab. Dessen ungeachtet greift die Geschichte aber einige interessante Themen auf: Macht durch Geld, Machtmissbrauch, Justizversagen wie auch Stalking und ist somit dennoch auf eine Art bereichernd.
 
Gut gefallen mir bei Christi Daugherty auch die Nebenhandlungsstränge: Harpers Freundschaft mit Bonnie, ihre diffizile Beziehung zu Luke und die Tatsache, dass sie von einer Person aus ihrer Vergangenheit verfolgt wird. Damit baut die Autorin auch neben der Kriminalhandlung noch Spannung auf und bereitet alles für einen weiteren Teil der Reihe vor.

So richtig überzeugend fand ich »Die schöne Tote« also nicht - vor allem nicht im Vergleich zu ihrem Vorgänger »Echo Killer«. Nichtsdestotrotz bin ich gespannt auf weitere Bücher von Christi Daugherty und traue der Autorin einiges zu. Das Buch erhält von mir 3 von 5 Herzen. 

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♥ ♥ ❥ ♡ ♡
336 Seiten
erschienen im Loewe Verlag 
 
„Überall auf der Welt herrscht ein erbarmungsloser Krieg. Nur im Tal der Erweckten, das von der Außenwelt abgeschottet ist, können die Menschen noch in Sicherheit und Frieden leben. Das glaubt zumindest Sophia. Doch als ihr Freund Mirko verschwindet, beginnt Sophia, ihre streng religiöse Gemeinde infrage zu stellen. Sie verlässt das Tal und findte anstelle eines Schlachtfeldes eine scheinbar perfekte, hoch technisierte Gesellschaft vor. Kann es sein, dass Sophias bisheriges Leben eine einzige Lüge war?“ 
 
Bei Karl Olsbergs „Girl in a strange Land“ handelt es sich um ein Jugendbuch, was nicht, wie der Name vermuten lassen würde, nur von Mädchen gelesen werden kann. Auch männliche Leser kommen bei diesem Buch sehr gut mit, da die Themen nicht „typisch weiblich“ sind. Die Protagonistin könnte durchaus auch ein Junge sein. Neben den unterschiedlichen Themen bietet das Buch drei unterschiedliche Welten, die es sich vorzustellen gilt: Ein vom Glauben geprägtes Dorf, eine hoch technologisierte Stadt und ein Computerspiel. 
 
Fangen wir mit dem Positiven an, was man über die Geschichte sagen kann: Das Buch bietet kurze Kapitel, welche sehr leicht zu lesen sind. Es bietet eine unglaubliche Themenvielfalt von Religion über erste Liebe bis hin zu philosophischen Fragen, wie: „Dürfen Maschinen denken und selbst handeln?“, weshalb es auch eine gute Schullektüre wäre, aber auch für den außerschulischen Leser hält die Geschichte eine gewisse Denkanregung bereit. Die Erzählung selbst bietet eine solide Geschichte für zwischendurch, bei der man aber nicht zu viel erwarten sollte und trotzdem mit gewissen Plottwists rechnen muss. Ein wenig ist man beim Lesen an die Welt von Matrix gemischt mit der vom Playstationspiel Horizon Zero Dawn erinnert. 
 
Nun kommen aber die negativen Seiten, die es auch immer zu berücksichtigen gilt: Die Welt ist zwar in der näheren Handlungsumgebung realistisch und gut vorstellbar, aber trotzdem wirkt sie leer und wenig ausgestaltet. Aus meiner Sicht hätten der Erzählung mehr detaillierte Beschreibungen gutgetan, um besser in die Welt eintauchen zu können. Zum Ende hin wird es mit diesem Kritikpunkt besser, ich hätte es mir aber von Anfang an so gewünscht. 
Die Erzählung fühlt sich, was man auch an den drei Oberkapiteln sehen kann, an, als ob der Autor drei Ideen hatte, die er unbedingt umsetzten wollte, aber nur die Zeit für ein Buch hatte. Jedes der drei Kapitel könnte noch so viel mehr Inhalt vertragen oder auch als eigenes Buch verwertet werden. Die Ausgestaltung der aufgebauten Welt ist hier leider nicht gelungen. Aus dieser Welt könnte man eine Buchreihe von mindestens drei spannenden Büchern mit unterschiedlichsten Charakteren erschaffen, die sich mit den wirklich wichtigen Fragen des Lebens in der nahen Zukunft beschäftigen, wie es ein gutes Jugendbuch tun sollte. 
Kurz gesagt: Die Geschichte und die Welt selbst hat viel Potenzial, welches hier nicht genutzt wurde. 
 
Das Buch ist vor allem geeignet für Jugendliche zwischen 12 und 15 Jahren, die sich mit dem Glauben auseinandersetzen wollen. Das Thema Glaube wird als eines der Oberkapitel breit behandelt und bietet eine Grundlage zur eigenen Meinungsbildung. Den männlichen Lesern würde ich vor allem das dritte Oberkapitel ans Herz legen, da es für Computerbegeisterte und Rollenspieler ein bekanntes Bild bietet.
Auch wenn die negative Seite der Kritik hier überwiegt, würde ich das Buch empfehlen. Insgesamt sind wir bei soliden 2,5 von 5 Herzen.
 
 
Die Rezension wurde von meinem Freund Konstantin geschrieben. Danke Dir! 😊 
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♥ ♥ ♡ ♡ ♡
9h 22min (528 Seiten)
erschienen im Der Hörverlag (Goldmann) 
 
Sarah und Eddie verlieben sich Hals über Kopf ineinander. Nach ihrer ersten Begegnung verbringen sie sieben traumhafte Tage miteinander. Dann fliegt Eddie in den Urlaub und verspricht Sarah, sich bei ihr zu melden. Aber das tut er nicht und Sarah wartet voller Sehnsucht auf seine Rückkehr. Eddie ist überhaupt nicht mehr auffindbar, Sarahs Freunde raten ihr, ihn zu vergessen, doch sie weiß, dass es einen Grund für Eddies Verschwinden geben muss...
 
Die Beschreibung der Geschichte klingt aufregend und hat mich neugierig gemacht. Deshalb habe ich vor einiger Zeit ein Rezensionsexemplar des Hörbuchs bei randomhouse angefordert. Ich habe es bereits zwei oder drei Mal begonnen, bis ich mich nun endlich neun Stunden lang durchgequält habe, um eine Rezension verfassen zu können.
 
Gelesen wird das Hörbuch von Britta Steffenhagen und Steffen Groth. Ich bin mir nicht sicher, ob es an den Stimmen lag oder am Schreibstil, aber es fiel mir sehr schwer, mich auf die Geschichte zu konzentrieren und ich bin mit meinen Gedanken immer wieder abgeschweift. Bei beiden Stimmen hat mir die Lockerheit gefehlt, es wirkte sehr gezwungen und dadurch war das Zuhören anstrengend. Andererseits war der Schreibstil ebenso wenig locker, sondern hochsprachlich und sehr ausschweifend. Ich bin immer wieder über Sätze gestolpert, bei denen ich mich sehr konzentrieren musste, um sie zu begreifen, dadurch habe ich nur schwer in die Geschichte hineingefunden und teilweise Zusammenhänge nicht verstanden.
 
Die Handlung spielt in der Gegenwart, zwischendurch gibt es aber immer wieder Sprünge in die Vergangenheit, welche dem Hörer/Leser ein Kennenlernen der Figuren und ihren Hintergründen ermöglichen. Teilweise waren diese Zeitsprünge hilfreich, teilweise haben sie bei mir Verwirrung gestiftet.
 
Mit der Protagonistin konnte ich mich nicht identifizieren und sie erschien für mich nicht als stringenter Charakter. Einerseits ist sie eine Frau mittleren Alters (fast doppelt so alt wie ich) und andererseits verhält sie sich wie ein Teenager, der die Welt durch eine rosarote Brille sieht. Die große Liebe, die sie bereits nach sieben Tagen verspürt, konnte ich nicht nachvollziehen. Vielleich mag es da dem ein oder anderen aber anders gehen und ich will auch niemandem absprechen, dass es Liebe auf den ersten Blick in der Realität nicht gibt. Dennoch konnte ich mich nicht gut in Sarah bzw. in die Beziehung zwischen ihr und Eddie einfühlen.
 
Alles in allem kann ich festhalten, dass sich vor allem der Anfang bzw. die erste Hälfte des Hörbuchs in die Länge zieht, was dazu geführt hat, dass ich es die ersten Male abgebrochen habe. Ab Mitte der Geschichte, als ich mich dann hineingefunden habe, wird es besser und die Handlung spannender. Dennoch hat mich »Ohne ein einziges Wort« bis zum Schluss nicht wirklich gecatcht und kriegt daher nur zwei Herzen von mir. Ich möchte dabei aber betonen, dass das eine subjektive Meinung ist und andere Leser, mit denen ich mich ausgetauscht habe, die Geschichte wundervoll fanden und weiterempfehlen. Vielleicht liegen Verständnisschwierigkeiten, die sich bei mir ergeben haben, auch daran, dass es sich beim Hörbuch um eine gekürzte Fassung handelt und deshalb die Handlung stellenweise nicht nachvollziehbar war. Das Hörbuch kann ich also nicht weiterempfehlen, ihr könnt euch über die Geschichte aber eine eigene Meinung bilden und das Buch lesen. 😊
 
Trotz dessen, dass mir das Hörbuch nicht so gut gefallen hat, möchte ich mich herzlich bei der Verlagsgruppe Random House dafür bedanken, dass sie mir das Hörbuch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben!
 

 

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442 Seiten
erschienen im LYX Verlag

Nachdem ich vor einigen Wochen «Wenn Donner und Licht sich berühren» gelesen hatte, habe ich nun gleich zum nächsten Buch aus dem LYX Verlag gegriffen: Mister Romance von Leisa Rayven.

Zunächst muss ich sagen, dass mich das Cover nicht angesprochen hat. Es wirkt, als würde sich dahinter eine billige 08/15-Story nach dem Vorbild von 50 Shades of Grey verbergen. Jedoch hat der Klappentext bei mir Interesse für die Geschichte geweckt: Ein männlicher Escort und eine Journalistin, die seine Machenschaften publik machen will. Hat sie sich nach drei Dates aber in ihn verliebt, bekommt sie keine Story und kann ihre große Karriere vergessen.

Der Roman ist in durchschnittlich lange Kapitel unterteilt. Was ich schon länger nicht mehr bei einem Buch hatte, war, dass die Kapitel auch eigene Titel tragen und nicht nur 1., 2., 3., ... heißen. Da die Kapitelüberschriften noch dazu immer gut gewählt waren und ich wissen wollte, was dahintersteckt, haben sie zum Weiterlesen animiert.

Die Hauptfigur ist Eden Tate, die als Journalistin etwas erreichen möchte. Nachdem sie andauernd nur anspruchslose Clickbait-Artikel schreiben durfte, geht sie für ihre lang ersehnte Karriere einen Deal mit Max Riley alias 'Mister Romance' ein: Er und sie haben drei Dates. Verliebt sie sich bei diesen Dates nicht in ihn, soll sie ihr Exklusivinterview bekommen und hat ihre große Story. Eden glaubt nicht an die Liebe, ihr fällt es schwer, Gefühle zuzulassen und ihr fehlt das Vertrauen in Männer. Doch Max ist ein charmanter Typ und er verkörpert Rollen, die sogar Eden dahinschmelzen lassen. Eden ist ein intelligenter, selbstbewusster und sympathischer Charakter - jemand, den ich gern zur besten Freundin hätte. Genauso nett und sympathisch sind ihre Schwester Asha sowie die Oma der beiden.

Im Gegensatz dazu war ich von den Charakterzügen von 'Mister Romance' nicht so begeistert: er ist meiner Meinung nach zu sehr von sich selbst überzeugt und ihm fehlt das gewisse Etwas.

Leisa Rayven hat einen humorvollen Schreibstil und ich musste an einigen Stellen beim Lesen lachen, was mir nicht so oft passiert. Insgesamt hat mir die Autorin durch ihren Humor ein angenehmes Lesevergnügen bereitet.

Generell kann ich das Buch Leuten weiterempfehlen, die eine lockere Liebesgeschichte mit Gefühlen lesen wollen. Allerdings ist es keine besonders außergewöhnliche Geschichte, ich hätte mir ein originelleres Ende erhofft - deshalb keine 5 Sterne.
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♥ ♥ ♥ ♡ ♡  
464 Seiten  
erschienen im Penguin Verlag

Als der 5-jährige Matthew verschwindet, geht ein Aufschrei durch London. In den Zeitungen erscheint sein Bild – und die Psychotherapeutin Frieda Klein kann es nicht fassen: Matthew gleicht bis ins Detail dem Wunschkind eines verzweifelten kinderlosen Patienten von ihr. Ist dieser Mann ein brutaler Psychopath? Warum hat sie das als Therapeutin nicht schon vorher bemerkt? Zusammen mit Inspector Karlsson stößt Frieda auf Parallelen zum Verschwinden eines Mädchens vor mehr als zwanzig Jahren. Sie kommt dem Entführer immer näher. Doch es ist ein Wettlauf gegen die Zeit …
 
Satteln wir das Pferd von hinten auf: Das Buch endet hochspannend mit einer überraschenden Auflösung. Jedoch war der Weg bis dahin sehr langatmig und schleppend. Die Handlung hatte über weite Strecken einfach zu wenig Spannung und beinhaltet mehrere verschiedene Handlungsstränge, die jedoch nicht alle in Zusammenhang mit der Haupthandlung stehen. Dadurch dauert es zu lange, bis die Geschichte zum Wesentlichen kommt.
 
Zudem werden viele Charaktere eingeführt, die nicht wirklich nahbar waren. Ich hoffe aber zumindest bei der Protagonistin Frieda auf eine weitere Entwicklung in den Folgebänden der Reihe des Autorenpaars Nicci Gerrard und Sean French.

Insgesamt hat mich »Blauer Montag« leider nicht überzeugen können. Wenn nur etwa ein Drittel des Buches wirklich spannend ist und mich zum Weiterlesen animiert, ist das schlichtweg zu wenig. Deshalb gibt es trotz des grandiosen Endes nur 3 von 5 Herzen. Ich sehe in der Reihe dennoch Potential, dass sie sich in den weiteren Bänden in eine positive Richtung weiterentwickelt.

 

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♥ ♥ ♥ ♥ ♡
384 Seiten
erschienen im LYX Verlag
 
Jasmine ist das beliebteste Mädchen an der High School, Elliot ist der absolute Außenseiter - unterschiedlicher könnten die beiden gar nicht sein. Und doch ziehen sie sich gegenseitig an und es gibt eine Leidenschaft, die Jasmine und Elliot verbindet: die Musik. Und so kommen sich die beiden schnell näher und stellen fest, dass sie außer der Musik auch noch das Gefühl der Einsamkeit verbindet. 
Unerwartet muss Jasmine eines Tages die Stadt verlassen und erst einige Jahre später kehrt sie zurück und die beiden stehen sich wieder einander gegenüber. Jedoch hat sich das Leben der beiden verändert, die Zeit hat Narben hinterlassen und die Realität holt sie schon bald ein... 
 
Ich habe schon viel gutes über die Autorin Brittainy C. Cherry gehört und nun habe ich auch endlich selbst ein Buch von ihr gelesen. Was soll ich sagen? Ich kann mich dem Hype anschließen! Ihr Schreibstil ist unheimlich fesselnd und absolut bemerkenswert. Dadurch bereitet sie nicht nur ein schnelles Lesevergnügen, sondern ihr gelingt es auch, Emotionen so gut zu transportieren, dass ich an der ein oder anderen Stelle wirklich einen Kloß im Hals und Tränen in den Augen hatte. Sowas passiert bei mir tatsächlich nur sehr selten. 
 
Die Geschichte ist durchaus keine lockerleichte Lektüre, sondern es werden einige emotionale Themen und Schicksalsschläge verhandelt. Sie zeigt aber ebenso, dass Herzen wieder heilen können, wenn man den richtigen Menschen um sich hat. Ich hatte jedoch das Gefühl, dass die Tiefgründigkeit der Geschichte, die mich anfangs sehr berührt und begeistert hat, im weiteren Verlauf etwas verloren geht und die Geschichte im zweiten Teil oberflächlicher wird. Dadurch büßt das Buch ein wenig seiner Stärke ein. 
 
Die beiden Hauptfiguren gefallen mir sehr gut, da sie authentisch sind und sich gegenseitig perfekt ergänzen. Ich bewundere ihren Mut und fand beide auf ihre Art sehr inspirierend. Zusammen mit den übrigen Charakteren, bei denen beispielsweise mit Jasmines Mutter auch ein kühler, unsympatischer Charakter dabei ist, ergibt die Figurenkonzeption ein rundes Gesamtbild. 
 
Ganz besonders toll gefällt mir das Cover (ich weiß, ein sehr oberflächliches Kriterium), durch das sich das Buch in meinem Bücherregal wunderbar zwischen meinen anderen Schätzen aus dem LYX-Verlag einreiht. 
 
Mit »Wenn Donner und Licht sich berühren« hat Brittainy C. Cherry eine unglaublich emotionale Liebesgeschichte mit bezaubernden Charakteren geschrieben. Da mir aber das gewisse Extra für ein perfektes Buch gefehlt hat und die Handlung im zweiten Teil gegenüber dem ersten etwas schwächelt, bekommt es von mir 4 von 5 Herzen. 
 
 

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In drei Monaten ist Valentinstag. Hier wird es aber heute schon romantisch: Ich stelle euch meine drei liebsten Buchliebespaare vor.


1. Hazel Grace Lancester & Augustus Waters
Von John Green wurde dieses wundervolle literarische Liebespaar geschaffen, das mich zutiefst berührte. Die Geschichte um Hazel und Gus ist zwar einerseits todtraurig, andererseits wunderschön und geht ans Herz. Was ich an den beiden Charakteren besonders liebe, ist ihr unvergleichbarer Humor.


2. Louisa Clark & Will Traynor
Sehr humorvoll ist auch die Beziehung zwischen Louisa und Will, die leider ebenfalls letztendlich tragisch endet. Beide Charaktere erfahren im Verlauf der Geschichte eine wunderbare Entwicklung, wodurch ich eine tiefere Bindung zu ihnen aufbauen konnte.


3. Hermine Granger & Ron Weasly
Die zwei sind trotz - oder vielleicht gerade wegen - ihrer Gegensätze ein zuckersüßes Paar und ganz nebenbei bin ich J. K. Rowling dankbar dafür, dass sie Hermine nicht mit Harry verkuppelt hat, sondern zeigt, dass ebenso tiefe Freundschaften zwischen Jungs und Mädchen bestehen können, ohne dass immer Liebesgefühle im Spiel sein müssen.


Mich interessiert natürlich brennend, welches Liebespaar aus Büchern, die ihr gelesen habt, euer "favourite couple" ist. Kommentiert es bitte fleißig unter diesem Beitrag! ❥


Bildergebnis für couplegoals pinterest
Quelle: https://i.pinimg.com/originals/60/a5/90/60a590c859cff169143a165565c07aac.jpg
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Heute weiche ich einmal vom Thema 'Bücher' ab und habe euch stattdessen passend zu Halloween fünf Fakten zu erzählen:

1. CHA-CHING!
Nach Weihnachten liegt Halloween auf Platz zwei der kommerziellsten Feste in den USA: Amerikaner geben etwa 6,9 Milliarden Dollar für Halloween aus – das meiste davon für Süßigkeiten, Kostüme und Partys.

2. ES WAR EINMAL
Ob du es glaubst oder nicht, der Geburtsort von Halloween ist nicht etwa eine Zuckerfabrik: Es gibt das Fest bereits seit etwa 6.000 Jahren und man vermutet, dass es seinen Ursprung etwa 4.000 v.Chr. in Irland hatte.

3. BUH!
Hast du Angst vor Halloween? Dann leidest du möglicherweise an Samhainophobie – der Angst vor Halloween.

4. DIE SÜSSIGKEITEN-RATE
Der Durchschnittsamerikaner isst an Halloween etwa 3,4 Pfund Süßigkeiten – das entspricht dem Gewicht eines kleinen Chihuahuas im Halloween-Kostüm!

5. KÜRBIS-WETTSTREIT
Der schwerste Kürbis der Welt wurde in einem Garten in der Schweiz gezüchtet: Er wog 2.096 Pfund – so viel wie ein kleines Auto.

Ich hoffe, ihr feiert ein schaurig-schönes Halloween! 😊


Quelle Foto: http://my-house-my-home.com/wp-content/uploads/2013/08/275352964690385055.jpg
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Gestern war im Cineplex eine Ladies-First-Preview des Films 'Dem Horizont so nah'. Einige von euch kennen die Geschichte sicher schon, weil sie das Buch gelesen haben. Ich habe Jessica Kochs Buch vorher nicht gelesen und bin ganz unvoreingenommen in den Film gegangen. Aus diesem Grund kann ich hier auch keinen Vergleich mit dem Buch ziehen, stattdessen kann ich euch aber eine objektive Meinung liefern.

Was mich von Anfang an begeistert hat, war, dass die Story um Jessica und Danny auf einer wahren Begebenheit beruht. Und nicht nur das, die Autorin des Buches ist selbst die Protagonistin, deshalb war ich auf die Geschichte umso mehr gespannt.

Das Schicksal von Danny hat mich tatsächlich sehr berührt und ein Punkt, der mir hier besonders gefallen hat, war, dass der Schauspieler rein äußerlich ein typischer Schönling ist: er hat Geld und Modeljobs - dem Klischee nach würde man erwarten, dass er ein perfektes Leben führt, in dem immer alles glatt läuft. Aber so ist es nicht... 

Das Highlight des Films war für mich die weibliche Hauptdarstellerin: Luna Wedler. Der Cast insgesamt war wirklich gut - aber sie hat für mich alles getopt. Ihre Emotionen kamen wirklich echt rüber, dazu ist sie ein toller Charakter und sieht schön aus. Sie harmonierte mit ihrem männlichen Kollegen Jannik Schümann und zusammen gaben sie ein perfektes Paar ab. Auch wenn sie nicht viel Zeit miteinander verbringen - etwa ein Jahr - so führen sie doch eine tragfähige Beziehung und die Liebe zueinander ist sehr stark. Alle Gefühle des Paars wurden über die Kinoleinwand zum Zuschauer transportiert und so war der Film insgesamt sehr emotional.

Ein einziger Kritikpunkt ist, dass für mich manche Handlungspunkte etwas hopplahopp aufeinanderfolgten, obwohl der Film zwei Stunden dauert. Dass es nicht so einfach ist, ein ganzes Jahr in zwei Stunden einzubetten, ist natürlich klar. Dennoch hätte die Geschichte mehr Potential gehabt. Dies ist auch der Grund, weshalb ich nun im Nachhinein noch die Trilogie lesen möchte. Ich weiß, dass dies ein fataler Fehler sein könnte, dennoch möchte ich die Geschichte von Jessica Koch unbedingt nochmal auf anderem Weg verarbeiten. 

Obwohl deutschen Filmproduktionen oft - und manchmal auch berechtigt - nachgesagt wird, sie seien schlecht, finde ich, dass diese Aussage nicht auf 'Dem Horizont so nah' zutrifft. Rein optisch sind die Szenen liebevoll gestaltet und die Kamera hat einen tollen Job gemacht. Obendrein finde ich die Musik ebenfalls an den meisten Stellen passend. Ich empfehle euch unbedingt, diesen Film zu schauen! Auch wenn der ein oder andere an der Thematik eventuell länger zu knabbern hat.


Quelle Foto: https://www.crew-united.com/Media/Images/1016/1016767/1016767.entity.jpg
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♥ ♥ ♥ ♥ ♡  
944 Seiten  
erschienen im Heyne Verlag

Endlich. Nachdem ich Band 1 und 2 schon gefühlt vor Ewigkeiten gelesen habe – es ist tatsächlich schon vier und drei Jahre her (Hilfe, die Zeit vergeht so schnell!) – habe ich es nun endlich auch geschafft, den dritten Band »After Love« zu lesen. Viel zu lange lag er schon auf meinem SuB. Zum Inhalt möchte ich diesmal nichts schreiben, da erstens die Gefahr, Leute zu spoilern, die den ersten und zweiten Band noch nicht gelesen haben, zu hoch wäre und zweitens – der eigentliche Grund – ich beim besten Willen nicht weiß, wie ich den Inhalt von fast 1000 Seiten hier kurz und knapp zusammenfassen soll. Einiges habe ich vermutlich sogar schon wieder vergessen. Ja, es passiert einerseits viel in einem so dicken Buch und andererseits auch doch wieder kaum Neues. Aber fangen wir von vorne an:
Am Anfang fiel es mir nach der langen Pause, in der ich in eine Menge andere Bücher eingetaucht bin, schwer, in die Geschichte reinzufinden. Ich wusste nicht mehr jedes Detail aus den ersten beiden Bänden – nur noch die grobe Handlung. Dennoch habe ich es nach wenigen Kapiteln geschafft und war wieder mittendrin in meinem Mitleid mit Tessa.

Im Verhältnis zu der Seitenanzahl findet – wie bei der Reihe gewohnt – wenig Handlung statt. Aber dennoch hatte ich das Gefühl, dass in »After Love« mehr passiert, als in den beiden Vorgängern. Dieses ewige Hin und Her geht mir richtig auf den Zeiger und zudem finde ich, dass die Autorin an unpassenden Stellen auf einmal erotische Szenen eingebaut hat – und das sehr, sehr oft. Band 1 fand ich da noch aufregend, weil Hardin Tessa langsam an körperliche Intimitäten herangeführt hat. Aber nach den ersten beiden Bänden – die sich ja auch nicht gerade durch Kürze auszeichnen – erwarte ich mir auch mal eine Progression in der Handlung. Immerhin aber werden neue Charaktere eingeführt, welche der Geschichte einen frischen Touch geben. Und auch Hardins charakterliche Entwicklung hat mir gut gefallen: Konnte ich ihm am Anfang des Buches noch den Hals umdrehen, weil er wütend auf Tessa ist und sie als Individuum total einschränkt während er gleichzeitig viel größeren Mist verzapft und sich benimmt wie ein A****loch, verändert er sich zum Ende hin doch auf positive Weise und benimmt sich gegenüber Tessa schon fast wie ein ganz ‚normaler‘ Beziehungspartner.

Anna Todds gewöhnlicher lockerer Schreibstil lässt einen als Leser nur so über die Seiten fliegen. Natürlich ist es kein hochtrabender Literaturklassiker, aber ich fühle mich durch Tessa und Hardin unterhalten und selten habe ich das Gefühl, dass sich die Geschichte unnötig in die Länge zieht. Sexszenen, die so ähnlich schon vorher zehnmal vorkamen, überfliege ich dann eben einfach schnell.

Die Meinungen über die After-Reihe sind ja sehr gespalten: man liebt sie oder man hasst sie. Aber bei mir ist das so eine Hassliebe: Ich habe damit angefangen, also muss ich die Reihe auch zu Ende lesen. Egal, ob ich beim Lesen der Reihe schon öfter mit dem Gedanken gespielt habe, sie abzubrechen. Ich habe es nicht über’s Herz gebracht und ich werde es ebenso nicht über’s Herz bringen, »After Forever« wegzulassen und die Reihe unvollendet in meinem Regal stehen zu lassen. Im Gegenteil: Das Ende von »After Love« hat mich jetzt doch schon wieder total neugierig gemacht, wie es wohl weitergeht. Du kannst mir ja gerne mal deine Meinung über Anna Todds Buchreihe in die Kommentare schreiben – aber bitte nicht spoilern! 😉

Schlussendlich bin ich der Meinung, dass sich die Autorin vom ersten zum dritten Band gesteigert hat und uns mit der Geschichte um Tessa und Hardin ein tolles Gesamtwerk liefert, dass man insgesamt hier und da etwas kürzen hätte können. Trotz, dass ich einige Kritik geübt habe, überwiegen bei mir doch die Stärken des Romans sowie die Freude, die ich während dem Lesen empfunden habe und deshalb gebe ich 4 von 5 Herzen.

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Klassiker lesen. In meiner Schulzeit war das ein totaler Abturn. Auch in der Oberstufe habe ich Goethes "Faust", Fontanes "Schimmelreiter" und Co. nur widerwillig gelesen. Dann habe ich letztes Jahr angefangen Deutsch auf Lehramt zu studieren und jeder, der Germanistik studiert, weiß: in NDL wird viel gelesen - auch viele Klassiker.

Inzwischen konnte ich an einigen Literaturklassikern aber tatsächlich Gefallen finden. Ich bin mir aber sicher, dass einige von euch wegen der Schullektüren abgeschreckt sind und sich deshalb in ihrer Freizeit nicht an ältere Literatur rantrauen und stattdessen lieber "einfache" Unterhaltungsliteratur lesen. Daher möchte ich euch nun drei Klassiker der deutschen Literatur vorstellen, die ich persönlich liebgewonnen habe:

1. Der Sandmann von E.T.A. Hoffmann

2. Die Leiden des jungen Werther von J.W. Goethe

3. Bahnwärter Thiel von Gerhart Hauptmann
 
 

 

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Hallo, ich heiße Annalena und ich bin süchtig. Ich bin Instagram-süchtig.

Wann immer ich Langeweile habe, oder auch keine Langeweile habe - das ist eigentlich das Schlimmste daran - aktualisiere ich den Instagram-Feed auf der Suche nach neuen Posts von Freunden oder von Leuten, die ich überhaupt nicht kenne. Stumpfsinnig wische ich von einer Story zur nächsten. Ehrlich gesagt habe ich keine Ahnung, wie viele tausend Gesichter, wie viele Outfits, Brüste, Pobacken, Fitnessübungen, Burger, Pizza & Co mein Gehirn täglich verarbeiten muss.

Außerdem denke ich in meinem Alltag viel zu oft darüber nach, ob ich jetzt nicht gerade an einem perfekten Ort bin, an dem ich ein Foto für mein Instagram-Profil machen könnte oder ob eine Situation gerade 'instagram-tauglich' ist - sprich ob eine Situation interessant genug für meine Story ist.

Erkennt ihr euch wieder?

Aber all das ist nicht das hauptsächliche Problem. Vielmehr ist mein Selbstwertgefühl ohnehin nicht auf dem höchsten Level und das makellose und erfolgreiche Leben Anderer, das auf Instagram zur Schau gestellt wird, ist der beste Nährboden für Selbstzweifel. Ich bin der Meinung: Das ständige Sich-Vergleichen und Wetteifern macht uns kaputt! Genauso wie die ewig gestellte Frage: Wie komme ich bei anderen an?

Dabei ist es im Grunde doch gar nicht so wichtig wie wir bei der Welt da draußen ankommen, solang uns unsere Freunde, unser Partner/unsere Partnerin, unsere Eltern, etc. so annehmen, wie wir sind.

Ich habe also für mich beschlossen, Instagram nicht komplett zu löschen - dieser Schritt wäre wohl zu radikal. Stattdessen will ich mir einen bewussten Umgang mit der App antrainieren. Ich will lernen, einfach mal ohne Handy rausgehen zu können - oder zumindest ohne den Gedanken, dass ich auf jeden Fall hinterher ein schönes Foto posten muss. Und ich will lernen, einen Film oder eine Serie einfach mal so anschauen zu können - ohne nebenbei durch Instagram zu scrollen. Vor allem aber will ich lernen, dass die ach-so-perfekten Fotos auch nur gestellt sind, dass die Leute für dieses eine Foto vermutlich 30-40 Minuten gebraucht haben und dabei den vielleicht schönsten Augenblick in ihrem Leben verschenkt haben

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